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14.12.2001 - 

Wird die Konkurrenz doch noch überholt?

HP beeilt sich mit Blades

SAN MATEO (CW) - Schon im Januar 2002 will Hewlett-Packard das erste "Powerbar"-Blade-Server-System auf den Markt bringen.

Die Typennummer "bc1100" kennzeichnet bei HP den ersten der auf ein kleines Board komprimierten Blade-Server, die hochkant in Rack-Servern Platz finden (zur Blade-Technologie siehe CW 35/01, Seite 14). Das HP-Blade hat im Vergleich zu anderen Industrieentwürfen das ungewöhnliche Format von 23,3 Millimetern Höhe (Formfaktor 6U), 16 Millimetern Tiefe und 20 Millimetern Breite. Auf dieser Fläche finden sich ein mit 700 Megahertz getakteter Pentium III-Chip, ein 440GX-Chipset von Intel, 512 MB RAM mit Error Checking and Correcting Memory (ECC) und eine Festplatte mit 30 GB Kapazität. Der Preis eines Blade bc1100 beträgt 1925 Dollar.

Die Blades werden über einen Compact-PCI-Bus in stapelbare Chassiswürfel des Typs "bh7800" gesteckt, die 57,8 Zentimeter hoch sind (Formfaktor 13U). Sie bieten insgesamt 38 Slots, belegbar mit maximal 16 Server- beziehungsweise Speicher-Blades, einem System-Management- und bis zu zwei Netzwerk-Blades. Stromversorgung und Netzwerkanschlüsse laufen über eine interne Backplane. Das Basis-Chassis bh7800 wird mit je einem Server- und Management-Blade 9450 Dollar kosten.

HP wird die Powerbar-Blades zuerst nur mit Linux ausliefern, und zwar mit der Suse-Version 7.1 (Kernel 2.4.0), Red Hat 7.0 (Kernel 2.2.16) sowie Debian 2.2r3 (Kernel 2.2.19). Im März 2002 sollen sie auch mit Microsofts Windows 2000 erhältlich sein. Später in der ersten Jahreshälfte möchte das Unternehmen Blades mit einer PA-Risc-CPU für das hauseigene Unix-Derivat HP-UX auf den Markt bringen. (ls)