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15.11.1991 - 

Wegweiser führt aus proprietären Umgebungen

HP berät die Anwender beim Umstieg auf ein offenes System

PALO ALTO (IDG) - Mit einer "Roadmap für offene Systeme" tastet sich Hewlett-Packard im Service-Geschäft voran. Kunden, die sich dem Trend in Richtung offener Systeme nicht länger verschließen wollen, sollen von HP nicht nur einen Wegweiser in Open-Systems-Umgebungen, sondern zudem eine auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Implementierungsstrategie erhalten.

Der "Open Software Environment Service", erhältlich gegen eine Grundgebühr von 20 000 Dollar, beginnt mit einem zweitägigen Workshop, in dessen Rahmen die für den Kunden sinnvollen Basisarchitekturen ausgelotet werden. Zunächst ermitteln die Berater die individuellen Anforderungen des Anwenders, um auf deren Basis eine maßgerechte Open-Systems-Strategie zu entwickeln. Die HP-Consultants entwerfen schließlich das für den Kunden in Frage kommende Hard- und Softwareszenario.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Umstellung, das die "Computerworld" anführt, stellt die Owens-Corning Fiberglass Corp. in Toledo/Ohio dar. Von IBM-Mainframes und einer gemischten Umgebung von proprietären HP-Rechnern und Unix-Systemen ist dieses Unternehmen auf eine Client-Server-Architektur mit objektorientierter Software-Entwicklung und verteilter Rechenumgebung umgestiegen. Die HP-Berater hatten zuvor einen Zwei-Jahres-Plan entworfen, in dessen Rahmen vor allem die Client-Server-Umgebung ausgiebig getestet wurde.

HP steht mit einem derartigen Einstieg in das Beratungsgeschäft nicht allein da: Auch Digital Equipment ist mit seiner "Open-Advantage"-Strategie an Marktanteilen im Computerservice-Segment interessiert. Um erfolgreich zu sein, hat sich HP deshalb Neutralität auf die Fahnen geschrieben. Wie Marktbeobachter beurteilen, hält sich Hewlett-Packard akribisch an diese Vorgabe.