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16.08.2002 - 

Leistungsschübe und ein neues COD-Preismodell

HP beschleunigt PA-Risc- und Alpha-Server

MÜNCHEN (CW) - Hewlett-Packard (HP) hat eine Reihe von Server-Neuigkeiten angekündigt. Der Ende Juni im "Superdome" eingeführte "PA-8700+"-Prozessor mit 875 Megahertz Taktrate ist nun auch in Einstiegs- und Midrange-Servern zu haben. Auch die von Compaq übernommene "Alpha"-Familie erfährt mit schnelleren CPUs einen Leistungsschub.

HPs PA-8700+-Prozessor soll gegenüber der bislang in der früheren 9000er Familie eingesetzten 750-Megahertz-CPU "PA-8700" um 17 Prozent mehr Leistung bieten. Er ist ab sofort in dem Vier-Wege-Server "RP5400", dem Acht-Wege-System "RP7410" sowie dem Mini-Superdome "RP8400" mit maximal 16 CPUs verfügbar.

Im Alpha-Bereich gibt es einen neuen Zwei-Wege-Server "DS25" mit den zuvor im "Wildfire" eingesetzten, ein Gigahertz schnellen "EV68-21264"-Prozessoren. Zudem werden die Vier-Wege-Maschine "ES45" und der "SC45"-Supercomputer - mit größerem 16-MB-Cache - auf die mit 1,25 Gigahertz getaktete Ausführung des EV68 beschleunigt. Nicht zuletzt gibt es nun für die Wildfires mit acht ("GS80"), 16 ("GS160") und 32 Wegen ("GS320") schnellere Alpha-CPUs mit 1,224 Gigahertz.

Des Weiteren kündigte HP ein Preismodell namens "Temporary Instant Capacity On Demand" (Ticod) an, das zunächst für die Unix-Maschinen RP7410, RP8400 und Superdome gelten soll. Capacity-on-Demand-Programme (COD) gab und gibt es bei HP und anderen seit langem. Sie ermöglichen den Kauf eigentlich überdimensionierter Server, die zunächst nur teilweise genutzt und auch bezahlt werden. Bei steigendem Bedarf lässt sich weitere Hardwareleistung aktivieren - anschließend allerdings nicht wieder abschalten.

Ticod dagegen funktioniert eher nach dem Telefonkartenprinzip: Demnach können Kunden die gewünschte und im Voraus bezahlte Mehrleistung minutenweise über einen Zeitraum von 30 Tagen hinweg abrufen, bis ihr Kontingent verbraucht ist. Für die Alpha-Server ist ein solches Angebot allerdings vorerst nicht in Sicht. (tc)