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09.10.1998 - 

Acht-Prozessor-Server mit Xeon-CPUs

HP ergänzt sein Angebot von Mehrwege-Servern für NT

Das Spitzenmodell im NT-Segment ist der Acht-Prozessor-Rechner "Netserver LXr 8000". Der Hersteller liefert den Server ab Oktober mit Intels jüngsten Pentium-II-CPUs der "Xeon"-Serie. Einsatzmöglichkeiten sieht HP etwa bei großen Datenbanken und Enterprise-Resource-Planning-(ERP-)Anwendungen wie SAPs "R/3" oder Baans "Backoffice IV". Der Rechner unterstützt neben Windows NT 4.0 auch Novell Netware, SCO Unixware 7.0 und SCO Openserver 5.04.

Der Netserver Lxr 8000 soll in einer Konfiguration mit vier CPUs Leistungswerte von 18000 bis 20000 tpmC im Tpc-C-Test erreichen. Über ein Board-Upgrade läßt sich das Basismodell auf acht Prozessoren mit 400 oder 450 Megahertz Taktfrequenz erweitern.

Hersteller verspricht Hochverfügbarkeit

Zu den Leistungsmerkmalen zählen unter anderem bis zu 8 GB ECC-RAM, ein Zweikanal-Ultra-2-SCSI-Controller auf der Platine und ein 64-Bit-PCI-Subsystem. Ein Hochgeschwindigkeits-Backplane soll für ausreichenden Datendurchsatz sorgen. Für Erweiterungen stehen vier Hot-swap-fähige 64-Bit-PCI-Slots, fünf 32-Bit-PCI-Slots und ein Shared-ISA/PCI-Steckplatz zur Verfügung. Ein Slot ist von der vorinstallierten Netzkarte belegt.

Besonderen Wert legt der Hersteller auf das Thema Verfügbarkeit. Im Rahmen der "HP Mission Critical Server Suite für Windows NT" wird eine 99,9prozentige Verfügbarkeit für Intel-basierte Server garantiert. Das entspricht einer Ausfallzeit von maximal 8,7 Stunden im Jahr. Für einen unterbrechungsfreien Betrieb des High-end-Servers sollen unter anderem auch redundante Ventilatoren und Netzteile sorgen. PCI-Komponenten lassen sich ohne Herunterfahren des Systems austauschen (Hot-swap-PCI).

Als Einstiegs-Server für kleinere Rechenzentren bietet HP ab Mitte November außerdem den "HP Netserver LPr" an. Dieser Rechner läßt sich mit maximal zwei Pentium-II-CPUs mit 400 oder 450 Megahertz Taktfrequenz bestücken. Laut Hersteller zeichnet er sich vor allem durch die geringe Bauhöhe von neun Zentimetern aus. Bis zu zwanzig Server lassen sich so in einem Rack-Gehäuse stapeln. Von vorne zugänglich sind zwei Einschübe für 9- oder 18-GB-Festplatten. Darüber hinaus läßt sich der Rechner über das herstellereigene "Rackstorage System/8" mit maximal 400 GB Massenspeicher ausrüsten. Neben Windows NT, Novell Netware und SCO Unixware sollen die Rechner künftig auch die Betriebssysteme Linux und Sun Solaris unterstützen.

Beide neuen Server-Systeme liefert der Hersteller mit einer Reihe von Management-Werkzeugen. Dazu zählt etwa die Software "HP Top Tools Server 4.1", die unter anderem Verwaltungsfunktionen über das Web bereitstellt. Softwarebezogene Management-Optionen für Betriebssysteme und Anwendungen bietet der Hersteller über das Produkt "HP Openview ManageX/SE" an. Für die Verwaltung von Servern an entfernten Standorten ist zudem eine Steckkarte vorinstalliert ("HP Toptools Remote Control Card"). Diese erlaubt einen Zugriff auf den Rechner über LAN-, Modem- oder ISDN-Verbindungen.