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21.02.1997 - 

Keine Konkurrenz zu Wolfpack geplant

HP erweitert Clustering-Optionen für Unix- und NT-Systeme

Ursprünglich wollte HP die Unix-Clustering-Software "MC Service Guard" auf Windows NT portieren. Wie ein Sprecher jetzt mitteilte, werde der Hersteller statt dessen auf die Verfügbarkeit von Microsofts Wolfpack-System warten, das im Laufe des Jahres 1997 marktreif sein soll. HP wird allerdings die Software "Clusterview" für Windows NT öffnen, so daß Administratoren sowohl Unix- als auch NT-Rechnerknoten grafisch darstellen können.

Darüber hinaus wird Clusterview künftig die Möglichkeit bieten, Anwendungen per Drag-and-drop von einem Knoten zum anderen zu verschieben, wenn etwa eine CPU ausgewechselt wird oder ein Upgrade des Betriebssystems ansteht. Die Software soll zum Endes des zweiten Quartals 1997 verfügbar sein.

Mit seinem "Domain-Server"-Paket für die Rechner der Baureihe "HP 9000" möchte HP zudem Hochverfügbarkeits-Funktionen auch für Internet-Anwendungen bereitstellen. Mit der Software lassen sich Web-Applikationen wie Suitespot, Fast Track Server oder Open Mail von einem Unix-Server auf einen anderen verlagern, wenn ein Fehler auftritt.

Für eine gleichmäßige Lastverteilung (Load Balancing) innerhalb von Cluster-Umgebungen soll der "Network Connection Policy Manager" sorgen, der ebenfalls zur Jahresmitte auf den Markt kommen wird. Den Angaben zufolge lassen sich damit beispielsweise Internet-Anfragen von mehreren hundert Browser-Clients automatisch auf die Rechnerknoten verteilen.

Als Bestandteil von MC Service Guard entwickelt HP schließ- lich das Disaster-Recovery-Tool "Campus Cluster". Die Software basiert auf Fibre-Channel-Technik und erlaubt die Verbindung von Rechnerknoten, die zwischen 1,24 und 6,2 Meilen voneinander entfernt installiert sein können. MC Service Guard wird ab etwa 6000 Dollar zu haben sein. Der Einstiegspreis für die Administratoren-Software Clusterview liegt bei rund 1500 Dollar.