Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

16.05.1997 - 

Anwender sollen stärker in Entwicklung einbezogen werden

HP erweitert die HP-3000-Serie nach oben

Das neue Topmodell der HP 3000 kommt unter der Bezeichnung "997" auf den Markt, schreibt die CW-Schwesterpublikation "Computerworld". Das System arbeitet mit HPs 64-Bit-Prozessor "PA-8000" und soll mit bis zu fünf CPUs, jeder mit bis zu 8 MB Second-Level-Cache, zu haben sein. Nach Herstellerangaben wird der Rechner um 25 bis 72 Prozent mehr Leistung erreichen als bestehende Systeme. Verbessert wurde zudem die Skalierbarkeit der "Serie 996", die nun bis zu zwölf Prozessoren unterstützt.

Die Ankündigungen sind Teil einer Initiative, mit der Hewlett-Packard den HP-3000-Anwendern Zukunftsperspektiven bieten will. Geplant oder schon verwirklicht sind unter anderem die Unterstützung von Files größer als 4 GB, Fibre-Channel-Verbindungen sowie mögliche Aufrüstungen auf die zukünftigen Prozessorgenerationen "PA-8200" und "PA-8500".

Zudem bindet der Hersteller die lokalen Anwendervereinigungen stärker in die Zukunftspläne ein, da "die Anwender am ehesten wissen, welche Verbesserungen sie benötigen", erklärte Horst Kanert vom Böblinger HP-3000-Studio.

In den USA sind allerdings Befürchtungen geäußert worden, der Hersteller wolle die Kosten für die Weiterentwicklung des Betriebssystems "MPE/IX" auf die Anwender abwälzen. HP hatte kürzlich in den USA angeregt, daß sich die Anwender, die spezielle Erweiterungen von MPE/IX wünschen, diese von externen Softwarehäusern entwickeln lassen - und auch selbst dafür bezahlen. Wolfgang Matt von der deutschen HP-3000-User-Group erklärt das damit, daß HP Verbesserungen des Betriebssystems ausschließlich aus den Verkaufserlösen finanziere und nicht - wie andere Hersteller - aus den Wartungseinnahmen.