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02.02.2001 - 

Betontes Engagement auf der Linuxworld

HP forciert Linux auf Highend-Servern

MÜNCHEN (IDG) - Hewlett-Packard hat sich auf der Linuxworld in New York alle Mühe gegeben, IBM beim Engagement für das Open-Source-Betriebssystem den Rang abzulaufen. Die angekündigten HP-Produkte sollen die Attraktivität von Linux vor allem auf High-end-Servern erhöhen.

HP will im Linux-Geschäft nichts verpassen. Dies zeigt sich schon daran, dass der Hersteller erst kürzlich einen Geschäftsbereich für seine Linux Systems Operations (LSO) gegründet hat, der jetzt die Linuxworld für einen seiner ersten großen Auftritte nutzte. Zu den von der LSO vorgestellten Produkten zählt der "Process Control Manager", den es bereits seit längerem für das proprietäre HP-Unix gibt und der ab dem dritten Quartal dieses Jahres auch in einer Linux-Version zur Verfügung stehen soll. Mit Hilfe des Tools lassen sich mehrere, gleichzeitig auf einem Server ablaufende Jobs über die Vergabe von Prioritäten steuern. Die Bedeutung dieses Features wächst vor allem in Multiprozessor-Umgebungen, wo komplexe Tasks wie die Verwaltung großer Datenbanken beherrscht werden müssen. Für derart leistungsstarke, unternehmenskritische Applikationen benötige der Linux-Kernel noch Unterstützung, bemerkte Chefmarketier Mike Balma von der LSO auf der Konferenz. Als weiteres System-Management-Tool kündigte er für März die Linux-Variante des "Service Control Manager" an, der als Kontrollwerkzeug im Bereich von Server-Farmen zum Einsatz kommt.

Hardwareseitig will HP die auf das Website-Hosting spezialisierten Server-Appliances "Netstructure" der Reihe 1010 und 1020 ab März mit Linux ausliefern. Schließlich plant die LSO eine Ausweitung der Linux-Services ähnlich wie im NT- und HP-UX-Umfeld. Um jedoch bei Server-Ausfällen kurze Reaktionszeiten garantieren zu können, sind laut Balma noch einige recht teure Anstrengungen nötig. Allerdings gab er keine Auskunft darüber ab, ob HPs Investition in Linux höher ist als die von IBM aufgebotene eine Milliarde Dollar.