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15.05.1998 - 

Modulare Switches vorgestellt

HP geht mit neuen Produkten ins Rennen um Gigabit Ethernet

HP rüstet auf für die Welt des Networking mit Gigabit Ethernet. Daher erweitert der Hersteller sein Portfolio um zwei neue Komponenten, die Switches "Procurve 8000M" und "Procurve 1600M". Beide Geräte eignen sich für den Betrieb mit Datentransferraten von zehn, 100 oder 1000 Mbit/s. Der 8000M, laut HP vor allem für den Einsatz als Backbone-Switch gedacht, ist modular aufgebaut. Er kann bis zu zehn Einschubelemente aufnehmen, die entweder mit je acht Kombiports für Ethernet und Fast Ethernet oder einem Gigabit-Anschluß bestückt sind. Die Gesamtbandbreite des Switches beträgt laut HP 3,8 Gbit/s.

Die Switch-Engine ist ebenfalls modular aufgebaut, was einen späteren Wechsel ermöglichen soll, ohne gleich das komplette Gerät austauschen zu müssen. Zudem unterstützt 8000M laut HP Level-4-Switching: Demnach ist es möglich, einzelnen Datenströmen zwischen Anwendungen Prioritäten zuzuweisen, damit sie bevorzugt übertragen werden. Des weiteren sichert der Hersteller neben der Möglichkeit, virtuelle LANs (VLANs) gemäß dem Standard IEEE 802.1Q zu bilden, auch die Fähigkeit des IP-Multicasting zu.

Der Procurve 1600M eignet sich laut HP vor allem zur Anbindung von Server-Farmen. Dies geschieht über 16 Kombiports mit 10/100 Mbit/s, die fest in das Gerät integriert sind. Daneben ist ein Einschub-Slot für ein Gigabit-Ethernet-Modul vorhanden, über den der 1600M an ein Gigabit-Backbone angeschlossen werden kann. Insgesamt stellt der Switch 3,5 Gbit/s Bandbreite zur Verfügung. Auch dieses Gerät soll die Bildung von VLANs und IP-Multicast unterstützen.

Beide Switches verfügen zudem über eingebaute Management-Funktionen. Das "HP Proactive Networking" soll den Netzadministrator dadurch entlasten, indem es mögliche Fehlerquellen schon erkennt, bevor sie akut werden. Als Starttermin für die Auslieferung nennt HP den 1. Juli 1998. Die Preise für die Chassis liegen zwischen 3200 Dollar (1600M) und 4000 Dollar (8000M), für die diversen Einschubmodule fallen jeweils noch einmal zwischen 1300 und 2500 Dollar an.