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08.04.1983 - 

Deutsche Tochter steigert erneut Investition in F + E:

HP-Gewinn hält mit Umsatz nicht Schritt

BÖBLINGEN (nw) - Trotz der schwierigen Wirtchaftslage konnte die Hewlett-Packard GmbH, Böblingen, ihren Umsatz im Geschäftsjahr 1982 (zum 31. 10.) um 17 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Mark steigern. Mit dieser Umsatzentwicklung hielt das, Wachstum des Ertrages jedoch nicht Schritt: Der Gewinn nach, Steuern stieg nur um 5,3 Prozent.

Insgesamt verzeichnete die Hewlett-Packard GmbH als größte Auslandstochter des US-Elektrokonzerns einen Gewinn von 74,9 Millionen Mark und legte damit gegenüber dem Vorjahr 3,8 Millionen zu. Die Umsatzrendite erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 5,9 Prozent, während sie 1981 noch bei 6,5 Prozent stand.

Das Umsatzwachstum führt der Geschäftsführungsvorsitzende Eberhard Knoblauch besonders auf den Export zurück, der gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent gestiegen ist. Der Anteil des Exportes am Gesamtumsatz, der zur Hälfte aus eigengefertigten Produkten, stammt, nahm deshalb um drei Prozentpunkte auf 57 Prozent zu.

Auf 30,4 Millionen Mark und damit auf 2,4 Prozent vom Umsatz vergrößerte HP Deutschland, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. 1981 wendete HP noch 2,1 Prozent vom Umsatz für F + E auf. Damit steigerten die Böblinger ihren Entwicklungsetat erneut über 30 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr plant Knoblauch hier nur noch einen Zuwachs von 16 Prozent. Schwerpunkt der Forschungstätigkeit soll dabei im Bereich CAD/CAM sowie bei kommerziellen Softwarepaketen liegen. Die Investitionen in Sachanlagen erhöhten sich von 46 auf 49 Millionen Mark.

Die Zahl der Beschäftigten stieg um sieben Prozent von 2870 auf 3085 Mitarbeiter. In diesem Jahr soll die Belegschaft weiter um zehn Prozent aufgesteckt werden. Der Auftragseingang erhöhte sich um 19 Prozent auf 1,316 Milliarden Mark.

Gutes Wachstum für die Zukunft sieht Knoblauch durch neue, anwenderbezogene Produkte vor allem in den Bereichen Personal Computer, für kommerzielle und technische Anwendungen, elektronische Meßsysteme sowie medizinische Geräte gesichert.

Allerdings glaubt das, Unternehmen, dies nur durch eine aggressivere Verkaufspolitik durchsetzen zu können. So wurden im vergangenen halben Jahr bereits 35 Kundenseminare eingerichtet. "Road Shows" zur Einführung der HP 9000 organisiert und Personal-Computer-Tage veranstaltet.