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22.05.1998 - 

Vertriebskonzept für Händler erweitert

HP kämpft um mehr Marktanteile bei Desktops

Um in Deutschland sein Schärflein zum Erfolg beizutragen, bietet HP der Händlerschaft drei Vertriebskonzepte an, die teilweise schon im Herbst vergangenen Jahres eingeführt wurden.

Das Assemblierungsmodell "Extended Configuration to Order" (Ecto) soll die Distributionskosten senken und die Ware schneller an die Kundschaft bringen. In Deutschland fertigen Actebis sowie Frank und Walter bereits seit Herbst Vectra- beziehungsweise Brio-PCs auf Kundenbestellung. Für die beiden Distributoren bedeutete die Assemblierung keine große Umstellung, da sie bereits über eine eigene PC-Fertigung verfügen. Wie ein Manager vom Braunschweiger Ecto-Partner Frank und Walter erklärte, fände das Konzept bei der Kundschaft großen Anklang: "Das ist genau das, was unsere Händler brauchen. Nun müssen sie nicht mehr selbst zum Schraubenzieher greifen und PCs für ihre Endkunden passend konfigurieren." Ähnliches war auch aus der Actebis-Zentrale in Soest zu hören.

Die Phase eins dieses Projekts, das nur den Einbau von HP-Komponenten vorsieht, ist nun abgeschlossen, erklärte Sibold. Nun beginnt Phase zwei, die auch Fremdprodukte einschließt.

Die zweite Stufe des Vertriebkonzepts nennt sich "Top Value". Sie stellt den Händlern alle zwei Monate ein spezielles PC-Angebot zur Verfügung, das "immer günstig und immer verfügbar" ist, erläuterte der HP-Manager. Einzelne, fest konfigurierte Rechner aus dem aktuellen Programm werden fünf Prozent unter Listenpreis angeboten. Ein automatisiertes Verfahren sorgt dafür, daß dem Vertragspartner die am Vortag abverkaufte Ware ergänzt wird.

Ab dem dritten Quartal soll dann der "Vendor Express" in die Gänge kommen: HP liefert gemäß Händlerauftrag die Ware - über die Ecto-Partner - direkt an den Endkunden. Dabei ist auch der Versand von Einzelstücken möglich. Ziel dabei ist es, Transportkosten und Zeit zu sparen.