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23.02.1990 - 

Verbindung von Meridian-PBXen und Unix-Systemen

HP kooperiert mit Northern Telecom und erweitert Openview

SANTA CLARA (IDG) - Jüngste HP-Ambitionen sind darauf gerichtet, ein Mehr an Netzwerk-Management-Funktionen und neue Brückenschläge zu ISDN zu schaffen. So stellte Hewlett-Packard weitere Module für Openview in Aussicht und gab eine Zusammenarbeit mit Northern Telecom auf dem PBX-Sektor bekannt.

Zu den neuen Komponenten des Netzmanagement-Systems Openview zählt zunächst ein Server, der HPs bestehendes grafisches und Window-gesteuertes Openview-Benutzer-Interface auf einer Plattform von verschiedenen Servern verfügbar macht. Weiterhin wird eine TCP/IP-Software angeboten, die Komponenten von HP und anderen Herstellern miteinander verbindet und sowohl das "Simple Network Management Protocol" als auch den "Common Management Information Service" unterstützt.

Die dritte als System-Applikation bezeichnete Komponente soll dazu dienen, Operationen auf lokalen und entfernten Host-Rechnern unter der einheitlichen Openview-Benutzeroberfläche zu konsolidieren.

HP erklärt, daß sich Open-View durch Leistungsmerkmale wie die Verfügbarmachung verschiedener Server und die Nutzung der Openview-Ressourcen auf jeder beliebigen Workstation im Netz von anderen Management-Systemen unterscheidet. Die Architektur beinhaltet auch APIs (API: Application Programming Interface) und Tools für die Integration von SQL- kompatiblen und objektorientierten Datenbanken sowie neue Applikationen.

Aus der Sicht von Marktanalysten gibt es jedoch noch einige Schwachstellen und offene Punkte im Rahmen von HPs Netzmanagement. Dazu zählen die Unterstützung von IBMs Netview, verläßliche Updates nach dem Auftreten eines fehlerhaften System- beziehungsweise Netzbetriebs und eine bessere Integration von Diagnose-Tools. HP ist jedoch optimistisch, diese Mängel beheben zu können.

Um seine Minicomputer mit PBX-Systemen vom Typ "Meridian SL-1" verbinden zu können, haben sich Hewlett-Packard und Northern Telecom darauf geeinigt, künftig entsprechende Anschluß-Komponenten und Kommunikations-Software anzubieten.

Ziel ist es, Anrufer-Informationen wie Nummern-Identifikation aus Host-Datenbanken an Workstations zu verteilen, wo die Telefonanrufe ankommen und getätigt werden. Nach Unternehmensangaben werden zum ersten Mal Anwendungs-Interfaces für die Einbeziehung von Unix-Workstations in ISDN zur Verfügung gestellt.

Die HP-Hardware-Komponenten bestehen aus dem Host-Rechner HP 3000 und Arbeitsstationen vom Typ HP 9000.

Die Preise für die benötigten Komponenten bewegen sich zwischen 495 und 21 000 Dollar. +