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24.02.2009

HP kriegt die Krise

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.

Obwohl HP mit seinem breiten Portfolio an Produkten und Services für Krisenzeiten relativ gut aufgestellt ist, schlägt sich der konjunkturelle Einbruch in der Bilanz nieder. Zwar gelang es dem IT-Konzern im ersten Geschäftsquartal 2009 (bis 31. Januar), den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf 28,8 Milliarden Dollar zu erhöhen. Hewlett-Packard verdankte diesen Anstieg jedoch primär der Übernahme des IT-Dienstleisters EDS. Die bei der EDS-Integration angefallenen Kosten - geplant ist der Abbau von 25 000 Mitarbeitern weltweit - führten gleichzeitig dazu, dass der Nettogewinn um rund 13 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar zurückging.

Mit guten Zahlen glänzte lediglich der dank langfristiger Verträge relativ stabile Geschäftsbereich Services, der ein Drittel zum Gesamtprofit beitrug und den Umsatz mit 8,7 Milliarden Dollar mehr als verdoppelte. Dagegen sanken in allen anderen HP-Sparten die Einnahmen, im PC-Geschäft sogar um fast 20 Prozent.

Angesichts der düsteren Prognosen will HP die Kosten weiter senken. So hat das Unternehmen in den USA bereits eine Kürzung der Manager-Gehälter verordnet. Hierzulande will Deutschland-Chef Volker Smid laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" bei HP nun 556 Stellen streichen - doppelt so viele wie bisher angekündigt. (mb)