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02.10.1987

HP mit neuem Portable und 32-Bit-Standmodellen:Verjüngungskur für die Vectra-Familie

MÜNCHEN (ch) - Mit der Überarbeitung seiner Produktfamilie IBM-kompatibler Personal Computer stellt sich Hewlett-Packard auf die veränderten Verhältnisse in diesem Markt ein. Besonders den Anwendern portabler Geräte und den Power-Usern trägt das Unternehmen mit seinen neuen Produkten Rechnung.

Insgesamt umfaßt die Palette der neu vorgestellten Personal Computer von HP sechs Modelle. Die Geräte der XT- und AT-Klasse sind dabei in der Grundausstattung bereits mit dem maximalen Hauptspeicherumfang von 640 KB bestückt; in den beiden Topmodellen sind serienmäßig 1 MB beziehungsweise 2 MB installiert. Den XT-Standard repräsentiert der Vectra CS mit einem NEC V30 als Zentraleinheit. Dieser 16-Bit-Prozessor ist eine Art getunte Ausgabe von Intels 8086 in CMOS-Technik; er versteht die gleichen Befehle, arbeitet aber einige davon schneller ab. Ebenfalls in der XT-Leistungsklasse ist der neue tragbare PC angesiedelt, der HP Portable Vectra CS.

Mit seinem Gewicht von 8 Kilo ist er kaum noch als Laptop ("Schoßcomputer") zu bezeichnen; er arbeitet mit den eingebauten Akkus notfalls auch netzunabhängig. Das 12 Zoll messende LCD-Display bildet 640 mal 400 Bildpunkte ab und dürfte eins der besten sein, das derzeit in dieser Technologie erhältlich ist.

Bei Bedarf läßt es sich auch abnehmen und gegen einen CRT-Bildschirm austauschen, so daß sich die Maschine auch als Tischgerät einsetzen läßt.

Der Vectra Portable CS ist entweder mit zwei 3?-Zoll-Diskettenlaufwerken für die Formate 720 KB und 1,44 MB (IBM S/2) oder mit einer Diskette und einer 20-MB-Harddisk bestückt. Das Keyboard ist mit der IBM-MF-Tastatur kompatibel und mit einem separaten Zehnerblock ausgestattet. Außerdem verfügt der Rechner über vier Erweiterungssteckplätze.

Den High-End-Markt bedienen die beiden 32-Bit-PCs Vectra RS/16 und RS/20. Die technischen Daten sind nebenstehender Tabelle zu entnehmen. Ungewöhnlich hoch ist die Kapazität der optional einzubauenden Festplatten: HP bietet Platten mit bis zu 310 MB an, und ein Rechner kann zwei dieser Massenspeicher aufnehmen. Die mittlere Zugriffszeit beträgt nach HP-Angaben 17 Millisekunden. Für eventuelle Systemerweiterungen sind in den Topmodellen je 10 Steckplätze vorhanden.

Daneben hat HP die beiden neuen AT-kompatiblen Vectra ES und ES/ 12 mit Taktfrequenzen von 8 und 12 MHz im Programm. Für sie bietet der Hersteller auch eine Speichererweiterungskarte auf 8 MB an, die nach dem Lotus-Intel-Microsoft-Standard LIM 4.0 arbeitet.

Alle diese Rechner arbeiten unter dem Betriebssystem MS-DOS 3.2. Vom Vectra ES an aufwärts können sie auch unter OS/2 gefahren werden. Im Lieferumfang enthalten ist bei allen PCs eine Terminal-Emulationssoftware. Die Verfügbarkeiten:

Ab sofort sind die Modelle ES erhältlich. Ende des Jahres folgen dann die Typen CS und Portable CS, und der Portable CS 20 sowie die beiden RS-Varianten kommen Anfang nächsten Jahres in die Verkaufsregale.