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20.03.2009

HP Oracle Database Machine als "Half-rack"

Der Hersteller erweitert seine vorkonfigurierten Data-Warehouse-Systeme um eine Einsteigervariante.

Es sei die große Nachfrage nach Einstiegslösungen gewesen, die Oracle jetzt zur Auslieferung der bisherigen Data-Warehouse-Appliance "HP Oracle Database Machine" im kleineren Half-rack bewogen habe, heißt es im Blog des Herstellers. Das neue Modell biete aber dieselbe Skalierbarkeit und Leistungseigenschaften wie sein großer Bruder (Full-rack). Auch könnten Anwender weiterhin zwischen Speichersystemen mit SAS (Serial Attached SCSI) mit 450 GB und SATA (Serial ATA) mit einem Terabyte Kapazität auswählen.

Abgesehen von den Abmessungen unterscheidet sich die Half-rack-Variante (ein "22U"-Rack) laut offizieller Spezifikation auch in der Ausstattung von der bisherigen Version, die in einigen Punkten schlicht halbiert wurde: So arbeiten hier vier statt acht "HP Proliant DL 360"-Datenbank-Server sowie sieben statt 14 "HP Oracle Exadata Storage Server" als Speicherkomponenten (HP Proliant DL180 G5). Zudem kommen nur zwei statt der bisher vier 24-Port-Infiniband-Switches zum Einsatz

500 Gigabyte pro Stunde

Die kleinere Ausstattung führt laut Oracle dazu, dass sich unter anderem das maximale Fassungsvolumen beispielsweise bei der SATA-Variante von 46 auf 23 Terabyte verringert, und auch die Menge der pro Stunde ladbaren Quelldaten in das Data Warehouse sinkt von einem Terabyte auf 500 GB. Oracle-Experte Kevin Closson kommentiert die Ankündigung in seinem Blog dahingehend, dass Anwender Performance-Probleme mit ihrem Oracle-Data-Warehouse-System statt durch eine möglicherweise überdimensionierte Appliance nun gezielter angehen könnten.

Allerdings hat die üppige Ausstattung ihren Preis. So verlangt Oracle für die Half-rack-Hardware laut US-Preisliste 350.000 Dollar, was der Hälfte der Full-Rack-Version entspricht. Datenbankexperte Curt Monash macht noch eine größere Rechnung auf: So müssten Unternehmen Software- und eventuell weitere Datenbanklizenzen hinzukaufen und für ein vollausgestattetes und -beladenes Data Warehouse mit Gesamtkosten in Höhe von 5,5 Millionen Dollar rechnen.(as)