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16.10.1992 - 

Tragbarer Tintenstrahldrucker kommt auf den Markt

HP senkt Preise für Drucker und stellt neue Modelle vor

BÖBLINGEN (CW) - Ab sofort senkt Hewlett-Packard die Listenpreise für seine Laserdrucker "Laserjet IIIp" und "IIp". Außerdem führen die Böblinger zwei neue Tintenstrahl-Drucker für Schwarzweiß- und Farbdruck sowie einen tragbaren Tintenstrahl-Drucker im Angebot.

Der Preis des IIIp-Druckers wurde von 3700 auf rund 2900 Mark gesenkt, der kleinere Bruder IIp kostet statt bislang etwa 2700 nur mehr 2500 Mark. Grund hierfür dürfte die Vorstellung der Laserjet-IV-Modelle sein.

Außerdem präsentierte HP mit dem "Deskjet 550C" für PCs sowie dem "Deskwriter 550 C" für Macintosh-Rechner Nachfolge-Modelle zu den 500-Printern.

Beide Tintenstrahl-Drucker zeichnet neben einer 300-dpi-

Auflösung vor allem aus, daß sie zwei Druckköpfe gleichzeitig

verwenden - einen für Schwarz- und einen für Farbdruck. Eine mit Text und Farbgrafiken gemischte Seite soll deshalb nach Unternehmensangaben bis zu viermal schneller als bei den Vorgängermodellen gedruckt werden.

Vorgängermodelle werden billiger

Die Printer - drucken drei Textseiten pro Minute. Für Windows-Anwendungen wird der HP Deskjet mit einem Druckertreiber für skalierbare Schriften unter Windows 3.0 und 3.1 ausgeliefert. Unter Windows 3.0 unterstützt der Treiber 13 skalierbare Fonts, unter Windows 3.1 alle verfügbaren Truetype-Schriften.

Das Macintosh-Pendant kann die gleichen 35 skalierbaren Schriften vorweisen wie auch die Apple-Originalprodukte Personal Laserwriter NT und NTR. HP liefert den Deskwriter-Printer mit einem Quickdraw-Treiber aus, der die Intellifont-Technologie für die Schriftenskalierung verwendet. Schriftgrößen bis zu 250 Punkt lassen sich verwirklichen.

Beide Printer drucken auf unterschiedliche Ausgabemedien, wozu auch Umschläge und Folien gehören. Die Standard-Papierkassette sowohl für Papier als auch für Folien faßt 100 Blätter und kann auch für Briefumschläge genutzt werden. Beide Nonimpact-Printer bedrucken auch HPs Hochglanzpapier "LX Jetseries".

Sowohl der Deskjet 550 als auch der Deskwriter 550C kosten etwas mehr als 2000 Mark und sind voraussichtlich ab Anfang November 1992 erhältlich. Die Listenpreise für die beiden Vorgängermodelle senkte HP von 2500 auf 1600 Mark.

Last, but not least gibt es ab Februar 1993 auch einen tragbaren und zusammenklappbaren Tintenstrahl-Drucker, den "Deskjet Portable". Er wiegt zwei Kilogramm, ist etwa halb so groß wie ein Notebook-PC und soll in einer Standardausführung etwa soviel kosten wie ein Deskjet 500.

Über eine parallele Schnittstelle dockt der Drucker via mitgeliefertes flexibles Flachband-Kabel an einen PC an. Der portable Printer bietet 300 dpi Auflösung, druckt bis zu drei Seiten pro Minute und soll von allen DOS- und Windows-3.X-Applikationen unterstützt werden.

Manuell lassen sich DIN-A4-Blätter, Folien und Etiketten beladen. Optional ist ein Einzelblatteinzug. Die Druckkopfpatrone entspricht der des Deskjet 500. Standardmäßig werden vier Schriften unterstützt. Windows-3.1-Anwender können Truetype-Schriften verwenden. Die mitgelieferte Batterie soll den Ausdruck von 100 Seiten erlauben. Daneben steht ein Akku-Netzteil zur Verfügung.