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09.10.1998 - 

Abfindungsangebote für 2500 Mitarbeiter

HP setzt auf Kostensenkung und Kooperationen

Platt sprach auf der von HP veranstalteten "Mission Critical Conference" im kalifornischen Palm Springs, zu der auch Topmanager von EMC, Cisco, Oracle und SAP geladen waren. Ebenso wie John Chambers, CEO von Cisco Systems, und andere Redner beschwor der HP-Steuermann die Notwendigkeit zur technologischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Kein Anbieter sei künftig alleine in der Lage, Kunden bei der Einrichtung von IT-Strukturen zu helfen, die diese mit den zu erwartenden Innovationsschüben benötigten. In den kommenden Jahren sei deshalb mit einer Welle von Mergern, Übernahmen und Kooperationen zu rechnen.

Eine zentrale Rolle in künftigen IT-Strukturen schrieben die Redner, zu denen via Satellitenverbindung auch US-Vizepräsident Al Gore gehörte, wieder einmal dem Internet zu. Dieses werde sich zum wichtigsten Informationsmedium entwickeln und künftige Technologien entscheidend beeinflussen.

Ausschlaggebend ist es für HP offenbar auch, Kosten zu senken. Im Rahmen eines kürzlich bekanntgewordenen Programms, das der Hersteller als Reaktion auf zuletzt magere Geschäftsergebnisse beschlossen hat, sollen 2500 Mitarbeiter freiwillig das Unternehmen verlassen. Dies entspräche knapp zwei Prozent der gesamten Belegschaft, die gegenwärtig etwa 127200 Personen zählt. HP hofft, mit großzügigen Abfindungszahlungen, die regional unterschiedlich ausfallen sollen, die Mitarbeiter zur Auflösung ihrer Verträge bewegen zu können. In den USA erhalten Beschäftigte im Falle eines freiwilligen Ausscheidens beispielsweise sechs Monatsgehälter plus ein halbes Monatsentgelt für jedes Jahr Betriebszugehörigkeit. Die Gesamtsumme ist allerdings auf zwölf Monatsgehälter beschränkt.

Um künftigen Anforderungen des Marktes besser gerecht zu werden, erklärte HP ferner, seinen Direktvertrieb im Rahmen des Online-Projekts "HP Shopping Village" auszubauen. Im August hatten die Kalifornier darüber hinaus mitgeteilt, ausgewählte Großkunden auch direkt bedienen zu wollen.