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12.09.2006

HP stellt Montecito-Modelle vor

Der Itanium-Verfechter bringt neue "Integrity"-Server mit Intels "Montecito".

Das Intel-Lager gab sich in der vergangenen Woche in New York ein Stelldichein, darunter auch Entwicklungspartner Hewlett-Packard, der gleich mit einer ganzen Palette neuer Rechner an den Start ging. Im Highend präsentierte der Hersteller zwei neue Integrity-Server, die den von Intel im Juli angekündigten Doppelkern-Itanium Montecito verwenden. In dem Prozessor sind erstmals Hyperthreading, Virtualisierung und mehrere Cores zu finden, die die Leistung des Chips und damit der Integrity-Server merklich beflügeln. Der "rx6600" (Basispreis 14 771 Dollar) kommt im TPC-C-Benchmark auf knapp 350 000 tpmC, das ist über das Doppelte dessen, was der vergleichbare ältere Itanium-Server erzielte. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis fällt mit 2,24 Dollar pro tpm für den Montecito deutlich besser aus als beim älteren Itanium-Integrity (3,94 Dollar/ tpm). Der zweite mit Montecito ausgestattete Integrity-Server hat die Bezeichnung "rx3660" und kostet in der Grundausstattung 10531 Dollar.

Mit den Neuvorstellungen wurde auch die Diskussion um die Marktchancen des Itanium neu angefacht. Ende 2005 machten die damit ausgestatteten Systeme gemessen nach Stückzahlen weniger als ein Prozent des gesamten Server-Markts aus. Davon stammten wiederum 85 Prozent von Hewlett-Packard. Dennoch gibt man sich bei HP optimistisch: Immerhin sollen inzwischen 9000 Applikationen auf den Itanium portiert worden sein, im Jahr 2003 waren es gerade mal 100.

Bessere Admin-Features für PCs

Auf der Client-Seite hatte Hewlett-Packard drei Desktops, eine Workstation und sechs Notebooks mit nach New York gebracht. Für den kommerziellen Einsatz aller drei Rechnerlinien verspricht der Hersteller, dass die Vorinstallation von Openview-Komponenten eine deutlich leichtere Administration erlaubt. Dabei handelt es sich um Softwareagenten des bislang optional erhältlichen "Openview Client Configuration Manager", mit dem sich Routineaufgaben der PC-Verwaltung wie Inventarisierung, Verteilung und Migration von Betriebssystemen, Patch-Management sowie Abfragen der Hardwarekonfiguration erledigen lassen.

Intels neue vPro-Technik und die darin enthaltene "Active Management Technology" gibt es allerdings optional nur in Verbindung mit dem Desktop "dc7700" (Basispreis 643 Dollar), der mit der Core-2-Duo-CPU "Conroe" ausgestattet ist. In Kombination mit dem Configuration Manager von Openview soll dies der Administration einen "schnellen Besuch" am Client gestatten, um etwa Boot- und Reparaturvorgänge einzuleiten. Die beiden anderen Desktops "dc5700" und "dc5750" gibt es wahlweise mit Intel- oder AMD-Ausstattung ab dem vierten Quartal.

Auch der Sicherheitsaspekt kommt nicht zu kurz: Ein ebenfalls den Desktops vorbehaltenes Feature sind die als Trusted Platform Module 1.2 (TPM) bezeichneten Security-Chips. (ue)