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01.02.1991 - 

CA tritt OSF und Unix International bei

HP und CA entwickeln Unix Software für Serie 3000

NEW YORK (IDG) - Computer Associates (CA) will am Wachstumsmarkt Unix teilhaben. Der Softwareriese hat mit Hewlett-Packard (HP) ein Abkommen getroffen, nach dem beide Unternehmen gemeinsam die Entwicklung von Unix-Software für HP-Rechner der Serie 9000 planen.

Um das Open-Systems-Engagement perfekt zu machen, ist Mainframe-Spezialist CA auch den entsprechenden Unix-Organisationen beigetreten. Dabei haben die New Yorker ein salomonisches Urteil gefällt: CA hat sich sowohl der um AT&T und Sun Microsystems entstandenen Vereinigung Unix International als auch der konkurrierenden Open Software Foundation (OSF) angeschlossen. Zur OSF gehört unter anderem auch Geschäftspartner Hewlett-Packard.

Das Entwicklungsabkommen zwischen den beiden Unternehmen schließt die Bereiche Systemmanagement, Datenbanken und Anwendungssoftware ein. Innerhalb der nächsten zwölf Monate sollen Systemmanagement-Werkzeuge für das HP-Unix-Derivat HP/UX ausgeliefert werden, die von der Funktionalität her im wesentlichen den Mainframe-Produkten von CA entsprechen. Dazu gehören Pakete für die Magnetband- und Plattenverwaltung, die Automatisierung der Produktionskontrolle, den Security-Bereich, die RZ-Automation und das Performance-Management.

Wenn die Systemsoftware entwickelt ist, wollen die Unternehmen beginnen, Unix-Versionen der CA-Datenbanksysteme IDMS und Datacom herzustellen. Ferner sollen Geschäftsanwendungen für die Fertigung, das Rechnungswesen und die Personalverwaltung entstehen.

Wie die amerikanische CW-Schwesterpublikation "Computerworld" berichtet, halten US-Marktbeobachter die "Vernunftehe" der beiden Unternehmen für erfolgversprechend. CA

könne auf breiter Ebene in den Unix-Markt einsteigen und eine Reihe neuer Kunden gewinnen. HP werde in der Lage sein, mit Systemmanagement-Lösungen, die sonst nur in der Mainframe-Welt zur Verfügung stünden, kommerzielle DV-Anwender für verteilte Unix-Umgebungen auf Rechnern der Serie 9000 zu gewinnen. Mit der CA-Software entwickele sich Unix auch im Bereich der Online-Transaktionsverarbeitung (OLTP) zu einer echten Alternative für proprietäre Großrechnersysteme.

Details über die finanziellen Begleitumstände der Zusammenarbeit geben die Partner derzeit noch nicht an die Öffentlichkeit. Bekannt ist lediglich, daß die Software von beiden Unternehmen vermerktet werden soll, wobei die Lizenzrechte bei CA liegen werden.