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21.10.1988 - 

Anwender sind gegenüber dem LAN-Manager noch zögerlich:

HP und DEC beziehen Minis in OS/2-Linie ein

BURLINGAME (IDG) - Auch altgediente Minis sollen bei OS/2 nicht im Abseits stehen: Jüngste Spekulationen gehen davon aus, daß Hewlett-Packard und Digital Equipment künftig den OS/2-LAN-Manager von Microsoft über entsprechende Mikro-Mini-Links unterstützen. Mit Announcements wird auf dem "3Com Network Systems Forum" gerechnet.

Nach Analysten-Meinung kann in einer Ära des Downsizing ein derartiger Support dazu beitragen, inzwischen mitunter schon mittelalterlich anmutende Mini-Serien mit neuem Leben zu erfüllen. Die Lösung: In LANs arbeiten Minicomputer als Server. Außerdem sei es beispielsweise möglich, HPs Advancenet oder DECs Decnet und LANs mit OS/2-LAN-Manager durch Gateways unter einen Hut zu bringen.

Auf dem anstehenden 3Com-Forum wird HP seine Unterstützung von 3 + Open, 3Coms LAN-Manager-basierendem Netzwerk-Betriebssystem unter Einbeziehung von Openview, dem Netzwerk-Management-System mit OSI-Format des Mini-Herstellers, konkretisieren. Weiteren Angaben zufolge ist HP mit Microsoft darüber "handelseinig" geworden, LM/X zu entwickeln, ein sogenannter "Port" des LAN-Managers mit Unix-Ambiente. Dadurch würden 3Com auch die Türen zu Unix aufgestoßen.

DEC beabsichtige - so heißt es etwas vage - den LAN-Manager in den Mittelpunkt seiner OS/2-Verbindungsstrategie stellen. Dazu Marktbeobachter Stephen Wenn die von der Gartner Group: "Sowohl vom strategischen als auch vom taktischen Gesichtspunkt aus wollen Minicomputer-Anbieter nicht von ihren Desktop-Systemen abgeschnitten werden." DEC habe große Anstrengungen unternommen, um seine Position auf dem Desktop- und PC-Markt zu halten.

Die HP- und DEC-Absichtserklärungen könnten - so der Tenor der Branche - bei weiterem Zulauf zum OS/2-LAN-Manager einen Stein bei der IBM ins Rollen bringen, der vielleicht eine offenere Unterstützung dieses Protokolls durch den Marktführer nach sich ziehe. Momentan seien die Anwender noch zögerlich und harrten der Dinge, die sich bei IBM in Sachen LAN-Manager täten, erklärte Frank Dzubeck, President der Communications Network Architecs Inc. in Washington.