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Verbesserter SNMP-Support ist ein Schwerpunkt


13.12.1991 - 

HP und DEC bieten weitere Netz-Management-Features an

FRAMINGHAM (IDG) - Dem Anwenderwunsch, verteilte und zentrale Funktionen beim Netz-Management unter einen Hut zu bringen und zudem neben den vorhandenen physikalischen Verbindungen auch Client-Server-Systeme mit den dazugehörigen Anwendungen in ein entsprechendes Konzept einzubinden, versuchen die beiden Anbieter, HP und DEC, gerecht zu werden.

Die von ihnen in Aussicht gestellten Produktneuerungen, mit deren Verfügbarkeit im ersten Quartal des kommenden Jahres gerechnet werden kann, sollen es dem "Openview Network Node Manager" von Hewlett-Packard und DECs "Decmcc Director" gestatten Funktionen wie zum Beispiel ein zentrales Backup oder die Softwareverteilung und das Konfigurations-Management für Client-Server-Systeme zu übernehmen. Des weiteren sind Hewlett-Packard und Digital Equipment bemüht, ihre Unterstützung für das Simple Network Management Protocol (SNMP) auszubauen. So will HP Anfang 1992 ein Tool auf den Markt bringen, das die Interaktionsmöglichkeiten zwischen Netzwerkeinheiten und einem SNMP-kompatiblen Netz-Management verbessert.

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob es den beiden Unternehmen gelingt, die Beliebtheit der IBM-Lösung "Netview" zu schmälern. Im übrigen plant Big Blue, in Sachen-SNMP in Kürze nachzuziehen. Vorgesehen ist die Einführung einer an diesem Standard ausgerichteten Workstation.

Eine von der Datapro Information Services durchgeführte Untersuchung unterstreicht die Popularität der beiden von IBM für das Netz-Management angebotenen Tools Netview und "Systemview".

Dieser Expertise zufolge favorisieren 37 Prozent der befragten 458 User die beiden genannten Werkzeuge. Hinsichtlich der Anwenderorientierung an zweiter und dritter Stelle standen OSI- beziehungsweise SNMP-basierte Konzepte, Neben neuen Features für den Openview Network Node Manager und den Decmcc-Director sind noch weitere Innovationen, die einen größeren Spielraum im Bereich der Netzverwaltung ermöglichen sollen, zu nennen. So will HP Openview mit der Funktionalität ausstatten, auch das eigene X.400-konforme Electronic-Mail-System zu verwalten. Außerdem steht eine Integration von Openview und "Probeview" auf dem Programm. Bei Probeview handelt es sich um eine DOS-basierte Management-Software von Microsoft, die Informationen von HPs Lanprobe-Monitoring-Tools sammelt. Die Digital Equipment Corporation wiederum beabsichtigt in Zusammenarbeit mit Systems Center die Entwicklung eines bidirektionalen Links zwischen Decmcc und Netview.