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26.07.2007

HP verleibt sich auch Neoware ein

Für 214 Millionen Dollar will Hewlett-Packard den Thin-Client-Spezialisten Neoware übernehmen.

Die Übernahme soll wie auch der Kauf von Opsware noch im laufenden HP-Geschäftsjahr (31. Oktober) abgeschlossen werden. Hewlett-Packard möchte mit Neoware erklärtermaßen sein bestehendes Thin-Client-Geschäft durch bessere "Linux-Software, Client-Virtualisierung und Anpassungsmöglichkeiten" aufwerten.

Neoware füllt Linux-Lücke in Portfolio

"Thin Clients sind eine wichtige Komponente der heutigen Computing-Strategie und spielen in HPs Virtualisierungsstrategie eine zentrale Rolle", zitiert eine Pressemitteilung HPs Vice President für Business Desktops innerhalb der Personal Systems Group (PSG), Kevin Frost. "Der Kauf von Neoware unterstreicht unser Commitment zum Thin-Client-Computing und zu Client-Virtualisierungslösungen."

Die hauptsächlich Linux-basierenden Thin Clients von Neoware will HP mit seinen eigenen Geräten auf Windows-Basis und seinen virtuellen Client-Umgebungen wie Blade-PCs/Workstations und virtuellen Desktops integrieren. Neoware, das außerdem Windows-Thin-Clients sowie Betriebs- und Virtualisierungssoftware anbietet, soll Teil des Business-Desktops-Bereichs unter Ägide von Frost innerhalb der PSG werden.

Neoware ist börsennotiert und sitzt in King of Prussia, Pennsylvania; es hat Niederlassungen in Europa und Asien und Partnerschaften mit unter anderem ClearCube Technology, IBM, Microsoft und VMware. HPs Angebot bewertet die Firma mit 16,25 Dollar pro Aktie; am Freitag letzter Woche hatte das Papier mit 15,24 Dollar geschlossen. (tc)