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06.12.2006

HP verspricht günstigere RZ-Kühlung

Mit der neu entwickelten Technik sollen sich die Energiekosten um 25 bis 45 Prozent senken lassen.

Die Kühlung von Rechenzentren wird zunehmend zu einem heißen Thema, weil die Anwender immer mehr Server kaufen, die wie die dicht gepackten Blade-Server starke Abwärme produzieren. Rechenzentren zu klimatisieren kostet laut HP inzwischen mehr Energie als der Betrieb der Maschinen - die Rede ist von 60 bis 70 Prozent der Stromkosten. Zwar arbeiten auch die Server-Hersteller an Systemen, die weniger Abwärme produzieren. HP dagegen will die Stromkosten auch bei der Nutzung vorhandener Hardware und Air-Conditioning-Systeme reduzieren.

Der Anbieter hat dazu ein Netz entwickelt, bei dem Sensoren an jedem Server im Data Center angebracht werden. Sie erfassen kontinuierlich die Temperatur der Maschinen und den resultierenden Kühlungsbedarf basierend auf Faktoren wie dem Workload jedes Servers. Diese Informationen werden an einen Rechner mit spezieller Management-Software weitergeleitet, die dann die Geschwindigkeit der Lüfter der Klimaanlage und die Temperatur der von ihnen verteilten Luft steuert.

Temperaturen unnötig tief

Gegenwärtig werde die Temperatur ganzer Computerräume unnötig tief gehalten und damit Energie vergeudet, erklärte HP. Mit der "Dynamic-Smart-Cooling"-Technik (DSC) könne ein mittelgroßes RZ seinen Energiebedarf um 30 Prozent senken und damit etwa eine Million Dollar pro Jahr sparen. HP will Dynamic Smart Cooling ab Mitte 2007 für Anwender der eigenen Systeme sowie für andere Rechnerumgebungen anbieten. (tc)