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27.02.2007

HP wächst - CEO Hurd wettert

Hewlett-Packards Firmenchef Mark Hurd ist unzufrieden. Das Geschäft mit Massenspeichern müsse verbessert werden, sagte er gegenüber Analysten.

HP hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/07 durch sein gutes PC- und Druckergeschäft den Gewinn stark erhöht. Doch auch in den meisten anderen Geschäftsbereichen legte HP deutlich zu und baute die Gewinnmargen aus.

Das in Palo Alto (Kalifornien) ansässige Unternehmen verdiente in dem am 31. Januar beendeten Quartal 1,5 Milliarden Dollar (umgerechnet 1,1 Milliarden Euro). Das sind 26 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Quartalsumsatz legte um elf Prozent auf 25,1 Milliarden Dollar zu.

Kaschierte Ergebnisse

Der PC-Umsatz stieg um 17 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar. Der Absatz mit Notebooks erhöhte sich um 40 Prozent, während es bei Desktops einen einprozentigen Umsatzrückgang gab. Der operative Gewinn der PC-Sparte stieg auf 414 (Vorjahreszeitraum: 293) Millionen Dollar. HP hatte Dell im Schlussquartal 2006 bezüglich der Zahl der weltweit verkauften PCs von der Spitze der PC-Hersteller verdrängt.

Die lukrative Druckersparte erhöhte den Umsatz um sieben Prozent auf sieben Milliarden Dollar, den operativen Gewinn auf 1,1 (0,973) Milliarden Dollar. Die Dienstleistungssparte legte um fünf Prozent zu und setzte 3,9 Milliarden Dollar um. Der operative Gewinn betrug 414 (293) Millionen Dollar.

Bei Speicher- und Server-Produkten schaffte HP einen Umsatzanstieg um fünf Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn erhöhte sich auf 416 (326) Millionen Dollar. Das im Prinzip gute Ergebnis der Division Enterprise Storage and Servers (ESS) kaschiert allerdings die für HP-Chef Hurd enttäuschende Bilanz des Unternehmens mit Massenspeichern. Der Umsatz mit diesen Produkten stieg lediglich um drei Prozent. Die nicht genauer spezifizierten guten Ergebnisse mit Midrange-Speichern wurden dabei durch die ebenfalls nicht detailliert angegebenen schlechten Resultate aus der Highend-Speicher- und der Bandlaufwerkssparte heruntergezogen.

Hurd kommentierte das Ergebnis mit den Worten: "Wir müssen im Highend-Segment zulegen." HP verkaufe schlicht zu wenig. Um das Geschäft anzuheizen, will HP Vertriebsleute anheuern und in diesem Produktsegment die Kooperation mit seinen Value Added Resellern (VARs) verbessern.

Der Umsatz im Softwarebereich schoss wegen des Kaufs der Softwarefirma Mercury um 81 Prozent auf 550 Millionen Dollar in die Höhe. Der operative Gewinn stieg auf 47 (9,0) Millionen Dollar.

Software soll wachsen

Dieses Ergebnis soll in den kommenden Jahren weiter stark wachsen. Die Ziele für HPs Software-Division sind ehrgeizig: Bis 2008 erwartet das Unternehmen Umsatzzuwächse von zehn bis 15 Prozent. David Gee, oberster Marketing-Verantwortlicher von HPs Mitte Januar 2007 gebildeter Software-Geschäftseinheit HP Software, sagte, sein Unternehmen rechne bis zum Ende des Geschäftsjahres 2008 auch mit einer operativen Marge von 18 bis 20 Prozent. (jm/tc)