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08.01.1993 - 

Tool unterstuetzt Lizenzverwaltung

HP will die SW-Lizenzierung nach Benutzeranzahl einfuehren

Die bisher uebliche prozessororientierte Preisgebung war in die Kritik geraten, weil vor allem Unternehmen, die einen leistungsstarken Rechner benoetigten, daran aber nur mit einer geringen Anzahl von Benutzern arbeiten, im Nachteil waren. Sie zahlten im Falle eines Upgradings nicht nur fuer den teureren Rechner, sondern auch fuer die gestiegene Lizenzgebuehren.

Die benutzerorientierte Preisgestaltung, gueltig fuer Betriebssysteme, Anwendungssoftware und Software- Entwicklungsprodukte, soll diesem Missstand ein Ende setzen. Bei HP-3000-Rechnern wird sich die Preisfindung je System an der Anzahl der fuer ein Betriebssystem MPE/iX angemeldeten Benutzer orientiert.

Das bisher fuer HP-9000-Workstations und -Server gueltige Sieben- Schichten-Modell soll einer Meldung des Londoner Informationsdienstes "Computergram" zufolge durch ein Drei- Schichten-Konzept ersetzt werden. Dabei unterscheidet HP nicht mehr nach Prozessorklassen, sondern nach der Ausbaufaehigkeit der Systeme.

Um den Zugriff auf die Software hinsichtlich der eingesetzten Systeme, der Anzahl und Art der Benutzer sowie der verbrauchten Zeit zu verwalten, wird den Kunden das Produkt "Net-LS" fuer die Lizenzverwaltung in Client-Server-Umgebungen angeboten.

Die Software wurde von der Open Software Foundation (OSF) als Lizenzverwaltungs-Komponente der Distributed Management Environment (DME) ausgewaehlt und ist laut HP herstelleruebergreifend einsetzbar.