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23.05.2006

HP-Zahlen belegen positive Trendwende

Hewlett-Packard hat seinen Gewinn und Umsatz im zweiten Quartal gesteigert.

Die Ziele von Firmenchef Mark Hurd scheinen sich zu erfüllen: Er wollte die Produktsparten Enterprise Storage and Servers (ESS), Personal Systems Group (PSG) und die Software-Division aus den roten Zahlen hieven und zu Profitträgern ummodeln. Das gerade abgelaufene Quartal zeigt mit deutlich steigenden Umsatz- und Gewinnzahlen in diesen Segmenten, dass es sich bei den Erfolgsmeldungen der vergangenen Vierteljahre nicht um Eintagsfliegen gehandelt hat. Vielmehr scheint mit Hurds gut einjähriger Amtszeit eine Trendwende bei Hewlett-Packard eingetreten zu sein.

HP reduziert Zahl der Rechenzentren

Neben den Wirtschaftszahlen gab HP bekannt, man wolle in den kommenden Jahren bei der eigenen Informationstechnik rund eine Milliarde Dollar einsparen. Hierfür werde die Zahl der DV-Zentren (Data Center) von derzeit 85 auf nur noch sechs reduziert. Die bisher weltweit verteilten Zentren sollen den Angaben zufolge künftig in den drei amerikanischen Städten Atlanta, Houston und Austin konzentriert werden.

An HPs PSG beweist sich der Spruch, dass Totgesagte länger leben. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte die PC-Division den Umsatz von knapp 6,4 auf fast sieben Milliarden Dollar, den operativen Gewinn von 147 auf 248 Millionen Dollar.

Die Storage- und Server-Division legte beim Umsatz mäßig von 4,2 auf 4,3 Milliarden Dollar zu, beim Profit hingegen spürbar von 180 auf 322 Millionen Dollar.

Der Dukatenesel der Firma, die Imaging and Printing Group (IPG), wuchs beim Umsatz von 6,4 auf 6,7 Milliarden Dollar. Wie alle Quartale zuvor trug sie wieder mit Abstand am meisten zum Gewinn bei. Der operative Profit stieg von 814 auf eine Milliarde Dollar.

Durch den Zukauf von Peregrine Systems Inc., aber auch durch starke Zuwächse beim Umsatz der Produktfamilien "Openview" und "Opencall" (25 respektive elf Prozent) konnte die Softwareabteilung um 20 Prozent wachsen und einen kleinen operativen Gewinn von drei Millionen Dollar erwirtschaften.

Leicht gesunken ist lediglich der Umsatz von Hewlett-Packards Servicebereich. Konnte das Unternehmen mit IT-Dienstleistungen im Vorjahresquartal noch 3,98 Milliarden Dollar erwirtschaften, waren es dieses Mal nur mehr 3,89 Milliarden Dollar. Allerdings stieg gleichzeitig der operative Gewinn von 292 auf 345 Millionen Dollar - ein Zuwachs von immerhin 18 Prozent. Der Firmenumsatz insgesamt stieg im zweiten Quartal um fünf Prozent auf 22,6 Milliarden Dollar, der Überschuss wuchs von einer Milliarde US-Dollar auf 1,5 Milliarden.

"HP hat ein weiteres solides Quartal abgeliefert", sagte Unternehmenschef Hurd. "Wir haben den Umsatz gesteigert, die Margen verbessert und einen Cashflow in Rekordhöhe erwirtschaftet." Der Cashflow aus dem fortgeführten Geschäft belief sich auf 3,6 Milliarden Dollar. Für das dritte Geschäftsquartal stellte HP den Anlegern einen Gewinn pro Aktie von 45 bis 48 Cent vor Sonderposten bei 21,750 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht. Analysten hatten im Schnitt bei 21,762 Milliarden Dollar Umsatz lediglich mit 43 Cent gerechnet. (jm)