Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

19.03.1993 - 

Eventuell 20-Prozent-Einstieg in Taligent

HP zieht eine Beteiligung an IBM-Apple-Tochter in Erwaegung

Mit der Beteiligung wollen IBM und HP, so das Branchenblatt, ihre Zusammenarbeit im Bereich Desktop-Unix besiegeln. Demnach arbeiten die beiden Unternehmen bereits an einer Standard-Schnittstelle auf der Basis des "Common Operating System Interface" (Cosivon IBM. Dem Vernehmen nach wird Cosi auf dem objektorientierten Betriebssystem (Projektname "Pink") aufbauen, dessen Entwicklung sich Taligent auf die Fahnen geschrieben hat.

"Computergram" bezieht sich auf Geruechte, wonach die Stimmung bei Taligent in letzter Zeit stark darunter gelitten habe, dass die IBM unbedingt ihr Distributed System Object Model (DSOM) mit in die Ehe bringen wollte. Die Mehrzahl der Taligent-Mitarbeiter hingegen hielten die auf der Workplace Shell von OS/2 2.0 basierende Architektur zur Inter-Objekt-Kommunikation fuer veraltet. Allerdings habe die IBM letztlich selbst bemerkt, dass sich ihre Shell-Technologie nicht mit dem Quasi-Standard "Common Object Request Broker Architecure" (Corba) von der Object Management Group (OMG) vertrage.

Hier ist nach Darstellung des in London erscheinenden Informationsdienstes der Punkt, an dem Hewlett-Packard ins Spiel kommt. Gemeinsam mit Sun Microsystems hat HP unter der Bezeichnung "Distributed Object Management Facility" eine den Corba- Spezifikationen entsprechende Kommunikations-Schnittstelle entwickelt, die an die fuer DSOM bestimmte Stelle treten koennte.

Weder die deutschen HP-Niederlassungen in Bad Homburg und Boeblingen noch die Europazentrale im britischen Bristol wollten die "Computergram"-Meldung bestaetigen. Auch von der Muenchner Apple GmbH und der IBM Deutschland GmbH in Stuttgart waren bis Redaktionsschluss keine Stellungnahmen zu bekommen.