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23.06.2000 - 

Neue Produkte und Consulting-Leistungen

HPs E-Commerce-Plattform nimmt konkrete Formen an

SAN JOSE (IDG) - Hewlett-Packard füllt seine E-Commerce-Strategie mit Leben. Knapp ein Jahr, nachdem HP mit "E-Services" seine Vision einer E-Commerce-Umgebung vorgestellt hatte, präsentierte das Unternehmen jetzt auf der E-Business-Conference in San José konkrete Produktpläne.

Ziel von HP ist es, mit dem E-Services-Framework die Komplexität beim Aufbau sicherer Internet-Umgebungen für den elektronischen Handel zu reduzieren. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist "E-Speak". Als Open-Software-Plattform konzipiert, definiert E-Speak die Kernsoftware zur Entwicklung, Zusammenstellung, Einführung und Verwaltung von E-Services. Das Framework umfasst universelle E-Service-Schnittstellen (E-Speak APIs) sowie eine Laufzeitversion des Entwicklungsumfeldes. Um genügend Unterstützung für diese Plattform zu bekommen, fördert HP zwölf US-Universitäten mit 1,3 Millionen Dollar für Lehr- und Forschungsprogramme in Sachen E-Services und E-Speak.

Unternehmenskunden erhalten dagegen in Sachen E-Services Unterstützung durch die HP-Geschäftseinheit "Global Security Consulting Practice". Damit will HP Unternehmenskunden bei Fragen zur Sicherheit von E-Commerce-Produkten helfend unter die Arme greifen. Gleichzeitig unterstützt diese Business Unit den Anwender bei der Implementierung von PKI-Lösungen (PKI = Public Key Infrastructure) oder Sicherheitssoftware wie der hauseigenen "Praesidium"-Familie.

Als weitere Dienstleistung hat der Konzern die "E-Solutions Division" ins Leben gerufen. Hinter diesem Ansatz verbirgt sich die Idee, für E-Business-Lösungen einen gewissen Satz an Standardbausteinen zu entwickeln, so dass nicht bei jedem Projekt das Rad neu erfunden werden muss. Dabei will HP gemeinsam mit Partnern eine Reihe an vorentwickelten, getesteten und zertifizierten Applikationen bereitstellen. Für den Anwender hat dies, wie es heißt, den Vorteil, dass er bei der Realisierung seiner E-Commerce-Plattform Zeit und Geld spart. Den für die Integrationsarbeit erforderlichen Support sollen rund 1400 Mitarbeiter gewährleisten.

An konkreten Produkten in Sachen E-Services präsentierte HP in San José die "WebQoS 2.2" sowie das Betriebssystem "UX 11i". Dabei soll WebQoS die Ausfallsicherheit und Performance der E-Commerce-Lösungen sicherstellen. Nach Angaben von HP soll WebQoS in der Lage sein, Denial-of-Service-Angriffe zu erkennen. Außerdem erlaube es mit Hilfe des Peformance-Monitoring eine bessere Kapazitätsplanung. Ferner lasse sich die Version 2.2 nun in die hauseigene Management-Suite Openview integrieren. Ebenso sei nun eine Anbindung an Agilents Reporting-Tool "Firehunter" möglich wie auch das Zusammenspiel mit den Softwarewerkzeugen von Blue Martini, F5 und Mercury Interactive.

Ein weiterer zentraler Bestandteil von HPs E-Commerce-Strategie ist die neue Unix-Version "UX 11i". Nach Angaben des Herstellers wurde das Betriebssystem vor allem um zahlreiche Internet- und Sicherheits-Features erweitert. Zum Lieferumfang von UX 11i gehören künftig auch Applikationen wie der Apache Web Server oder das oben angesprochene WebQoS.

Abb: Die Software-Plattform E-Speak erlaubt die Zusammenarbeit unterschiedlichster Services. Quelle: HP