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20.01.2005

HPs Integrity-Server akzeptieren Open VMS

Ein starker Prozessor und clevere Compiler verschaffen den Itanium-2-Maschinen mehr Leistung als die Vorgänger.

Rund eine Milliarde Dollar verdiente Hewlett-Packard 2004 nach eigenen Angaben mit Lösungen auf Basis der hauseigenen "Integrity"-Server. Damit das Geschäft so bleibt, erneuerte die Company die Server-Familie, die nun mit Intels "Madison"-Prozessor, der aktuellen Highend-64-Bit-CPU der Kalifornier, bestückt wird. Zusammen mit überarbeiteten Compilern sollen die neuen Server um bis zu 25 Prozent schneller sein als die Vorgänger. Die neuen Chips sollen auch in bestehende Systeme eingebaut werden können und mit den alten Intel-Prozessoren zusammenarbeiten. Entsprechendes gilt auch für die Zwei-Prozessor-Module "mx2" von HP.

Benutzer alter Compaq- und DEC-Systeme werden sich über die Möglichkeit freuen, auf den Integrity-Maschinen nun - ebenso wie auf alten "Alpha"-Servern - das Betriebssystem Open VMS in der Version 8.2 nutzen zu können. Das Operating System erlaubt den gemischten Betrieb beider Server-Familien im Cluster und den Datenaustausch im Fibre-Channel-SAN. Zusätzlich sprechen die Intel-Server auch Linux: Mit dem neuen "Linux Enterprise Server 9" von Suse, der auf dem Kernel 2.6 basiert, lassen sich statt acht jetzt 16 Prozessoren betreiben. Mitte des Jahres soll zusätzlich die von Tandem entwickelte "Nonstop"-Technik für hochverfügbare Systeme auch auf die Integrity-Plattform gebracht werden. Kunden, die migrieren wollen, erhalten dafür Service-Unterstützung.

In puncto flexible Nutzung der Geräte hat der Hersteller das "Virtual Server Environment" (VSE) erweitert. Neu ist die Möglichkeit, für Windows-basierende Maschinen auch nutzungsabhängig zu bezahlen (pay-per-use). Integrity-Server unter HP-UX 11i profitieren von den "Secure Resource Partitions", mit denen ein sicheres Workload-Management möglich sein soll. Ergänzt wird das VSE-Portfolio durch neue Versionen des "Workload"- und "Process Resource Manager" für Ressourcenzuteilung und Kontrolle.

Die Preise der neuen Integrity-Server starten bei 4119 Dollar. Analysten beurteilen die Verbesserungen bei HPs Intel-Servern als gelungen. Die langfristigen Erfolgsaussichten gegen die Wettbewerber im 64-Bit-Umfeld hängen aber davon ab, wie schnell die Benutzer der alten PA-Risc-Maschinen zum Umstieg auf die Itanium-2-Server bewogen werden können. Man glaube nicht, dass "der Wechsel bis jetzt nach Wunsch gelaufen ist". (kk)