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05.06.1998 - 

Mit Ultra-2-SCSI-Festplatten

HPs neue Netserver arbeiten mit schnellen Pentium-II-Chips

Die Fakten: Die Pentium-II-Prozessoren werden durch 512 KB Second-Level-Cache unterstützt, der Arbeitsspeicher des Systems ist in der Grundausstattung 128 MB groß und läßt sich auf maximal 1 GB erweitern (Compaqs "Proliant 3000": maximal 3 GB). Mit insgesamt zwölf Hot-swap-Festplatten-einschüben verkraftet der LH 3 eine interne Festplattenkapazität von 162 GB. Dabei bietet HPs Neuer erstmals Ultra-SCSI-2-Controller; die passenden Laufwerke kommen von Quantum und Seagate.

Die Ansteuerung der Speichersubsysteme übernimmt der integrierte "Netraid"-Controller mit zwei Kanälen und eigenem I/O-Prozessor, der die CPUs entlastet ("I2O"). Viele Systembestandteile sind aus Verfügbarkeitsgründen redundant ausgelegt ("doppelt gemoppelt hält besser"), etwa die Netzteile und Lüfter, die sich bei einem Defekt auch während des Betriebs auswechseln lassen.

Die LH-3-Netserver sind auch als Rackmount-Variante für den Einbau in handelsübliche 19-Zoll-Schränke erhältlich. Für künftige Erweiterungen hat HP bereits jetzt Upgrade-Pfade auf Vier-Wege-Symmetrical-Multiprocessing (SMP) angekündigt - allerdings muß Intel dafür zunächst die entsprechenden Slot-2-Prozessoren auf den Markt bringen.

Grundsätzlich will der Hersteller seinen PC-Server-Kunden ein umfangreiches Upgrade-Programm anbieten. Es umfaßt Möglichkeiten für den Umstieg auf neuere Pentium-II-Chips ("Xeon") und "IA-64"-Prozessoren ("Merced"). Gleichzeitig sollen deftige Rabatte Anwender von Konkurrenzprodukten zum Umstieg auf HP bewegen. Weitere Details stehen im Internet unter www.hp. com/netserver.

Zur mitgelieferten Software gehören die Verwaltungssoftware "Top Tools" samt dazugehöriger Hardwarekarte sowie die Module "Manage-X/SE" und "Cluster View" aus der eigenen "Openview"-Suite.

Das Ganze kostet in den USA weniger als 5000 Dollar. Hierzulande müssen HP-Kunden - unter anderem bedingt durch den Aufwand für die Lokalisierung - bei einem Straßenpreis von rund 11000 Mark allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen.