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29.11.1996 - 

Verschlüsselungstechnik für Internet-Verkehr

HPs neues Codierverfahren ist international einsetzbar

Das Verfahren, von HP als "International Cryptography Framework" (ICF) bezeichnet, soll in Prozessoren und Betriebssysteme eingebaut werden. Dazu, teilte HP mit, gebe es bereits Vereinbarungen mit Intel. Außerdem arbeite Microsoft an einem Application Programming Interface (API) für ICF. Damit wollen die Softwerker Third-Party-Hersteller ermuntern, ICF-kompatible Applikationen zu fertigen.

Das Verschlüsselungsverfahren unterliegt nicht den strikten US-Exportbestimmungen oder anderen nationalen Einschränkungen, weil es, in Soft- und Hardwareprodukte integriert, zunächt inaktiv bleibt. Der Algorithmus wird erst von einem "Token" angestoßen. Er stammt von einem Server, der die Verschlüsselung gemäß den Gesetzen des jeweiligen Landes vornimmt. Diese beschränken die Bitlängen bei der Codierung und lassen oft nur bestimmte Algorithmen zu. ICF berücksichtigt zudem die Bestimmungen, die vielerorts vorschreiben, daß sich der Schlüssel rekonstruieren lassen muß. Laut HP ist das Verfahren bereits von den amtlichen Stellen in den USA, Frankreich und Großbritannien geprüft und zugelassen worden.