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HSBC bedient sich der Linux-Bons von Microsoft

15.03.2007
Die in London beheimatete Filialbank nimmt Zertifikate in nicht genannter Menge ab.

Nach der Deutschen Bank, Credit Suisse, AIG Technologies und Wal-Mart ist die Filialbank HSBC Plc. der fünfte Kunde, der die von Microsoft verteilten Gutscheine für den Suse-Linux-Support in Anspruch nehmen will. Einem Bericht des Brancheninformationsdienstes "Computergram" zufolge erwarb der in London beheimatete Finanzdienstleister Zertifikate für den von Novell geleisteten Support des Open-Source-Betriebssystems Suse Linux Enterprise Server (SLES).

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Ein Gutschein für jeden Server

Im Rahmen der kontrovers diskutierten Kooperationsvereinbarung mit Novell hat sich Microsoft im November des vergangenen Jahres verpflichtet, während der kommenden fünf Jahre jeweils 70 000 Linux-Support-Zertifikate von Novell abzunehmen. Wie viele davon in diesem Jahr an die HSBC gehen, wollte Mat-thew O’Neill, Group Head of Distributed Systems, nicht verraten. Er erklärte lediglich, es gebe einen Gutschein für jeden Linux-Server im Unternehmen.

Die HSBC will das Suse-Linux nutzen, um "geschäftskritische Anwendungen" zu betreiben, erläutert O’Neill. Vor einigen Jahren schon habe die Bank begonnen, Novells "Active Directory Server" weltweit auszurollen. Im Laufe dieses Projekts sei eine ganze Reihe von Infrastruktur-Servern aussortiert worden. Es habe sich auch herausgestellt, dass es billiger sei, Windows-Server als Linux-Server zu warten.

Die Entscheidung, im Rahmen ihres dreijährigen Infrastruktur-Auffrischungszyklus auf Suse Linux zu standardisieren, traf die HSBC ebenfalls schon vor einiger Zeit. Das Microsoft-Angebot kam ihr folglich gelegen - zumal sie mit dem Softwaregiganten schon Gespräche über das Thema Virtualisierung geführt hatte. Hier stellen Microsoft und Novell ihren Kunden interoperable Anwendungen in Aussicht. "In Anbetracht unserer Investitionen in Microsoft ergab das Sinn", resümiert O’Neill. (qua) u