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14.08.2008

HSBC erwägt weltweiten Umstieg auf iPhone

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Die Großbank zieht angeblich den Austausch ihrer Blackberries gegen Apples Smartphone in Betracht.

Die vermeintlichen Business-Eigenschaften des Apple iPhone sind ein gefundenes Fressen für CIOs, die sich profilieren oder ihren IT-Zulieferer neu an den Verhandlungstisch zwingen wollen. So würden zumindest Zyniker die Äußerungen des frisch gebackenen CIO von HSBC Australia und New Zealand, Brenton Hush, kommentieren. In einem Interview mit "ZDnet Australia" deutete der IT-Manager an, die Großbank erwäge, ihre Blackberries außer Betrieb zu nehmen und Apples Kultgerät als Standard-Business-Handy einzuführen. "Wir bewerten derzeit das iPhone aus Sicht der HSBC Group, und damit meine ich weltweit", zitiert der Nachrichtendienst den IT-Manager.

Nach konservativer Schätzung von Hush würde eine solche Entscheidung 200 000 der weltweit rund 300 000 Mitarbeiter betreffen. Wenngleich hierzulande der Axel Springer Verlag und angeblich auch die Deutsche Bank das Kult-Handy einführen wollen, wäre HSBC der mit Abstand größte iPhone-Kunde für Apple. Entsprechend schwerwiegend sei der Entschluss, zumal der Bankenriese bereits zahlreiche Business-Smartphones im Einsatz habe, so Hush. Nichtsdestotrotz sei der Wechsel eine Überlegung wert: "Wir prüfen immer den möglichen Einsatz neuer Technologien."

Die Umstellung auf das iPhone wäre ein harter Schlag für Research in Motion (RIM). In Australien relativ klein, verfügt HSBC weltweit über ein jährliches Technikbudget von sechs Milliarden Dollar. Die insgesamt 300 000 Mitarbeiter werden von 30 000 IT-Fachkräften betreut.

(mb)