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Hü oder hott?

18.03.1988

Noch Mitte Februar führte IBM-Deutschland-Chef Hans-Olaf Henkel im "Spiegel" beredte Klage über die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Industriestandortes Bundesrepublik, unter denen auch sein Unternehmen zu leiden habe.

Innerhalb von nur knapp vier Wochen ist es IBM offenbar gelungen, das Blatt zu wenden: Im Rahmen einer Feierstunde zum 100 000sten Bildschirmtext-Anschluß (!) lobte Henkel die Bundespost für ihre "fortschrittliche Infrastruktur" und deren "langfristigen strukturellen Nutzen . . . für die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesrepublik". Doch damit nicht genug, der deutsche IBM-Statthalter verwies auch auf Btx und die künftigen Dienste mit ISDN-Basis, die "gute Rahmenbedingungen für die Erhaltung des Industriestandortes Deutschland" böten.

Die Frage, was nun eigentlich gilt - Henkels Hü oder Henkels Hott? - , ist einfach zu beantworten. IBM ist bekanntlich in mehreren Bereichen der Hoilieferant der Bundespost, so beispielsweise mit dem Btx-System, der 8100 etc., und wer IBM-Equipment einsetzt, so ist die Henkel-Botschaft wohl zu verstehen, muß allein schon deswegen dem Wettbewerb voraus sein, auch am Industriestandort Bundesrepublik.