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07.02.1986 - 

HW-Prominenz steckt Service-Pfründe ab

FRAMINGHAM (CWN) - Für die etablierten Hardwarehersteller spielt der Servicebereich eine immer wichtigere Rolle. Gerade in Rezessionszeiten kann das neue Betätigungsfeld zum wichtigen Umsatzträger werden. Auch der Anwender soll profitieren, denn für ihn zeichnet sich eine Alternative zu den unabhängigen Softwarehäusern ab.

Im Servicegeschäft verfügen die Hardwarehersteller über eine starke Position. Haben sie einen Kunden einmal für ihre Produkte gewonnen, fällt es meist nicht schwer, auch noch einen Servicevertrag abzuschließen und sich so auch für Zeiten der Rezession ein sicheres Überlebenspolster zu schaffen.

Konkurrenz erwächst den Hardwerkern jedoch von seiten der unabhängigen Software- und Systemhäuser, die oft Serviceleistungen für eine Vielzahl von Maschinen anbieten. Fast immer sind diese Unternehmen auch preislich günstiger als die Konkurrenz aus dem Hardwarelager.

Die Maxime für die HW-Prominenz heißt also, die Mitbewerber aus dem gegnerischen Lager" mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Inzwischen bieten deshalb zahlreiche etablierte Hersteller auch Serviceleistungen für Produkte aus fremder Fertigung an.

Die Rechnung dabei ist einfach: So ergibt sich einer Untersuchung des US-Marktforschungsinstituts International Data Corp. (IDC) zufolge durch qualifizierten Service oft ein Anschlußgeschäft für den Hardware-Anbieter. Finde ein Servicetechniker im Verlauf der Kundenbetreuung nämlich heraus, daß sich ein Gerät nicht mehr reparieren läßt, sei der Anwender oft leicht von den Vorteilen eines Herstellerwechsels zu überzeugen.