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20.03.2006

HypoVereinsbank streicht IT-Jobs

Das Basis-Bankensystem der HVB, so berichtet die "Financial Times Deutschland", soll künftig aus Italien kommen. Knapp 600 der insgesamt 2000 IT-Arbeitsplätze bei den Münchnern fallen damit angeblich weg.

Auch sonst werde die HVB ihre Führungsstruktur und Organisation komplett der Unicredit anpassen. Das Unternehmen ist nach den vier Sparten Privatkunden, Vermögensverwaltung für Reiche, Firmenkunden sowie Investment-Banking organisiert. Diese Bereiche sind weitgehend eigenständig. Sie besitzen eine eigene Personalabteilung, Controlling und individuelle Renditeziele. Dem Bericht zufolge entmachtet Unicredit-Chef Alessandro Profumo de facto die Münchner Führung. Die Leiter der vier Divisionen sollen an die jeweiligen Vorstände der Unicredit-Holding in Mailand berichten.

Harte Einschnitte

Im Zuge der Übernahme hatte die HVB angekündigt, bis Ende 2008 insgesamt 1800 Stellen abzubauen. Ein Drittel davon kommt aus der IT. Zusammen mit bereits laufenden Rationalisierungsprojekten fallen bei der Bank zwischen 2004 und 2008 rund 4000 Stellen weg. Mit der Umstellung der Computersysteme zum 1. Mai 2006 werden die IT-Töchter HVB Info mit derzeit 600 und HVB Systems mit 1200 Mitarbeitern verschmolzen. (hv)