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22.01.2007

I

Hubert Burda hatte diese Woche das halbe Web 2.0 und jede Menge sonstige Digerati nach München zur DLD (www.dld-conference.com) eingeladen - und alle, alle kamen. Bevor ich aufgrund einer Überdosis Digitalis einen Herzstillstand erlitt, verließ ich den Event aber schon am Mittag des zweiten Tages. Hab mich irgendwie gefühlt wie auf einem anderen Stern. Nun habe ich schon die Wired abonniert, des Öfteren weiße Kopfhörer im Ohr, blogge seit Jahren und zahle für Pro-Accounts bei Flickr und Xing. Aber ich habe noch nicht meine dritte Start-up gegründet und schon gar nicht erfolgreich an die Börse gebracht. Deswegen bin ich Fremdkörper geblieben auf diesem Kongress der digitalen Elite, die sich in einem Paralleluniversum tummelt, das mit dem wirklichen Leben herzlich wenig zu tun hat. Mit meinem zumindest.

Mir war der DLD viel zu deskriptiv und viel zu wenig analytisch. Vermisst habe ich nicht zuletzt eine Diskussion der "digitalen Kluft". Und dabei muss man ja wirklich nicht unbedingt bis in die Dritte Welt schauen. Klar, so ein Kongress ist auch irgendwie cool. Quatscht man halt beim Frühstückskaffee mit dem "Kulturattaché" von Sven Väths Cocoonclub und in der nächsten Pause mit einem Venture Capitalist aus Holland. Dazwischen rollt noch jemand mit Strickmützchen auf einem Segway durch die Gegend. Aber das hat wie erwähnt doch wenig mit meinem wirklichen Leben zu tun. Also bin ich wieder nach Hause gefahren. Mit meiner Vespa. Ohne Mützchen.