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02.10.1998 - 

Notebooks und Desktop-Rechner betroffen

I-Mac-Nachfrage führt zu Wartezeiten bei anderen Apple-Produkten

Die Nachfrage nach dem All-in-one-PC I-Mac übersteigt allem Anschein nach die Erwartungen von Apple und damit auch die Produktionskapazitäten. Das Problem kennt die Apple-Kundschaft noch aus besseren Zeiten in der Vergangenheit, als auf Macintosh-Produkten teilweise lange Lieferzeiten lasteten. Hinzu kommt jetzt, daß Steven Jobs nach seinem Wiedereintritt in die Firma die teilweise ausgelagerte Produktion zurück ins Unternehmen holte. Jobs Argument war, daß die eigenen Fertigungsstätten nicht ausgelastet wären. Analysten begründeten das Vorgehen damit, daß der Firmenchef wohl die Qualität erhöhen wollte. Ein anderer Grund für die Rückholaktion könnte das Build-to-order-Konzept sein, das auf eine enge Verzahnung von Auftragseingang und Fertigung abzielt. Externe Fertigungsstätten wie SCI Systems in Fountain, Colorado, rechnen sich mit dem Erfolg des I-Mac jetzt wieder gute Chancen aus, Apple-Produkte zu bauen. Pikanterweise kaufte SCI die Fabrik 1996 von Apple und hatte in der Vergangenheit schon für die Apfel-Company produziert.

Nach Angaben von Insidern sind zwei der Notebook-Modelle seit ihrer Einführung mit Lieferfristen behaftet, und auch den höherwertigen Desktop-Modellen scheint es so zu ergehen, denn Apple produziert rund um die Uhr I-Macs. Analysten schätzen, daß in diesem Quartal 250000 Stück des All-in-one-PCs verkauft werden, was den türkisfarbenen Rechner für Apple zur erfolgreichsten Produkteinführung machen würde.