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29.10.1999 - 

Vom Supply-Chain-Management zum E-Business

i2 kündigt "intelligentes" Portal für Geschäftsprozesse an

LAS VEGAS (qua) - Anläßlich seiner Anwendertagung "Planet 99" hat i2 Technologies Inc. ein Web-Portal mit der Bezeichung "Trade Matrix" (http://www.tradematrix. com) vorgestellt. Es soll i2-Kunden ermöglichen, mit Zulieferern und Kunden Geschäfte abzuwickeln - auch über die Grenzen elektronischer Marktplätze hinweg.

Im Unterschied zu den meisten Web-Portalen will i2 nicht nur handelsrelevante Informationen und die Möglichkeit für einen transaktionsorientierten Datenaustausch anbieten, sondern auch Verarbeitungs-"Intelligenz". "Trade Matrix wird selbständig eine Reihe von Workflow- und Marktmechanismen ausführen", erläuterte Sanjiv Sidhu, Chief Executive Officer des im texanischen Dallas ansässigen Software-Anbieters.

Was das im Klartext bedeutet, machte Peter Pagé, in Ottobrunn ansässiger IT-Berater und Mitglied des i2-Beirats, deutlich: Gemeinsam mit ihren Partnern wollen die Texaner Softwareservices bereitstellen, die den Kunden die Abwicklung von Geschäftsvorgängen über das Internet ermöglichen. Anders als bei vergleichbaren Angeboten, beispielsweise "Mysap" von SAP, müsse dabei aber lediglich der "Prozeßeigner" i2-Software auf seinen Systemen installiert haben.

Welche Services Trade Matrix im einzelnen anbieten wird, wenn es Anfang nächsten Jahres seinen Betrieb aufnimmt, konnte auch Pagé noch nicht sagen. Vielmehr sei es i2-Strategie, zunächst einmal zu eruieren, was die Kunden eigentlich wollen.

Fest steht hingegen schon zweierlei: Zum einen soll das "Superportal" soll andere elektronische Markplätze integrieren; zum anderen wird i2 seine jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet des Supply-Chain-Managments dort einbringen.

Laut Sidhu wird Trade Matrix beispielsweise den Käufern helfen, ihre Anforderungen zu plazieren und bindende Zusagen über Verfügbarkeit und Liefertermin zu erhalten, aber auch die Anbieter dabei unterstützen, die für solche Zusagen notwendigen Informationen auszufiltern. Dazu wäre allerdings eine Integration des Web-Frontends mit den Backend-Systemen des Nutzers unumgänglich.

Auf der Anwendertagung in Las Vegas präsentierte i2 bereits zwei Kunden, die Trade Matrix nutzen wollen: die Handelsorganisation Alliant Foodservice Inc. und den Raupenfahrzeug-Anbieter Caterpillar Inc. Ein Teil der i2-Klientel zeigte sich aber skeptisch: "Für die Käufer ist das gut, doch ich bin nicht sicher, ob das für die Verkäufer auch so toll ist", äußerte Robert Squires, Direktor für Unternehmensplanung bei Bristol-Myers Squibb Co. in New York, gegenüber der CW-Schwester "Computerworld". "Warum sollte ich die Informationen aller meiner Mitbewerber auf demselben Bildschirm haben wollen?"

Auf die Frage nach dem Geschäftsmodell, das hinter Trade Matrix liege, lächelte i2-Chef Sidhu wissend. Selbstverständlich lasse sich durch Transaktionsgebühren Geld verdienen. Vor allem aber würden die Unternehmen, die noch keine Kunden seien, durch den Versuch einer Teilnahme am elektronischen Markt all ihre organisatorischen Defizite erkennen - und damit ihren Bedarf für i2-Produkte.

Trade Matrix ist Teil einer im Frühsommer dieses Jahres begonnenen i2-Initiative, den lukrativen E-Business-Sektor zu besetzen. Von der Fabrikhalle herkommend - das erste Produkt hieß "Factory Planner" - entwickelt sich das Angebot des Software-Unternehmens immer stärker in Richtung Bedarfs-, Absatz- und "Order-Fulfillment"-Planung.

Im Unterschied zu den meisten Web-Portalen will i2 nicht nur handelsrelevante Informationen und die Möglichkeit für einen transaktionsorientierten Datenaustausch anbieten, sondern auch Verarbeitungs-"Intelligenz". "Trade Matrix wird selbständig eine Reihe von Workflow- und Marktmechanismen ausführen", erläuterte Sanjiv Sidhu, Chief Executive Officer des im texanischen Dallas ansässigen Software-Anbieters.

Was das im Klartext bedeutet, machte Peter Pagé, in Ottobrunn ansässiger IT-Berater und Mitglied des i2-Beirats, deutlich: Gemeinsam mit ihren Partnern wollen die Texaner Softwareservices bereitstellen, die den Kunden die Abwicklung von Geschäftsvorgängen über das Internet ermöglichen. Anders als bei vergleichbaren Angeboten, beispielsweise "Mysap" von SAP, müsse dabei aber lediglich der "Prozeßeigner" i2-Software auf seinen Systemen installiert haben.

Welche Services Trade Matrix im einzelnen anbieten wird, wenn es Anfang nächsten Jahres seinen Betrieb aufnimmt, konnte auch Pagé noch nicht sagen. Vielmehr sei es i2-Strategie, zunächst einmal zu eruieren, was die Kunden eigentlich wollen.

Fest steht hingegen schon zweierlei: Zum einen soll das "Superportal" soll andere elektronische Markplätze integrieren; zum anderen wird i2 seine jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet des Supply-Chain-Managments dort einbringen.

Laut Sidhu wird Trade Matrix beispielsweise den Käufern helfen, ihre Anforderungen zu plazieren und bindende Zusagen über Verfügbarkeit und Liefertermin zu erhalten, aber auch die Anbieter dabei unterstützen, die für solche Zusagen notwendigen Informationen auszufiltern. Dazu wäre allerdings eine Integration des Web-Frontends mit den Backend-Systemen des Nutzers unumgänglich.

Auf der Anwendertagung in Las Vegas präsentierte i2 bereits zwei Kunden, die Trade Matrix nutzen wollen: die Handelsorganisation Alliant Foodservice Inc. und den Raupenfahrzeug-Anbieter Caterpillar Inc. Ein Teil der i2-Klientel zeigte sich aber skeptisch: "Für die Käufer ist das gut, doch ich bin nicht sicher, ob das für die Verkäufer auch so toll ist", äußerte Robert Squires, Direktor für Unternehmensplanung bei Bristol-Myers Squibb Co. in New York, gegenüber der CW-Schwester "Computerworld". "Warum sollte ich die Informationen aller meiner Mitbewerber auf demselben Bildschirm haben wollen?"

Auf die Frage nach dem Geschäftsmodell, das hinter Trade Matrix liege, lächelte i2-Chef Sidhu wissend. Selbstverständlich lasse sich durch Transaktionsgebühren Geld verdienen. Vor allem aber würden die Unternehmen, die noch keine Kunden seien, durch den Versuch einer Teilnahme am elektronischen Markt all ihre organisatorischen Defizite erkennen - und damit ihren Bedarf für i2-Produkte.

Trade Matrix ist Teil einer im Frühsommer dieses Jahres begonnenen i2-Initiative, den lukrativen E-Business-Sektor zu besetzen. Von der Fabrikhalle herkommend - das erste Produkt hieß "Factory Planner" - entwickelt sich das Angebot des Software-Unternehmens immer stärker in Richtung Bedarfs-, Absatz- und "Order-Fulfillment"-Planung.