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09.03.2001 - 

Blick an die Nasdaq

i2 Technologies: Kein Schnäppchen!

Nachdem Nike eine Gewinnwarnung aussprach und diese in Zusammenhang mit der Implementierung von Softwaremodulen von i2 Technologies (ITWO) in Verbindung gebracht wurde, stürzte auch der Aktienkurs von i2 um 22 Prozent. Das Ausmaß der Kursbewegung lag jedoch auch am Bewertungsniveau, denn mit dem 11,8-fachen Umsatz der letzten zwölf Monate scheint die Aktie immer noch nicht preiswert. Und Insider wussten dies. Bei Kursen um 55 Dollar gab der Unternehmensgründer und CEO Sidhu Sanjiv gut 200000 Anteile ab, besitzt aber immer noch fast zehn Prozent der Anteile. Unter Analysten herrscht Konsens darüber, dass i2 in den nächsten fünf Jahren mit rund 40 Prozent wachsen wird. Dieses Szenario ist noch immer im Aktienkurs enthalten, so dass Aktionäre bei Eintreffen der Schätzungen keine Überrendite zu erwarten haben. Fraglich ist jedoch, inwieweit sich die Probleme bei Nike auf die Neukundenakquisition auswirkt. Doch nüchtern gesehen gibt es schließlich kaum unproblematische Softwareimplementierungen. Gravierend im Fall Nike ist allerdings die Beeinträchtigung des operativen Geschäfts. Die bisherigen Erfolge von i2 sind beeindruckend, Firmen wie Dell, Volvo, General Motors und viele andere bezeugen die Akzeptanz des Produktes. Schließlich ist Software zur Steuerung der Wertschöpfungskette (Supply Chain Management) keine ökonomische Sackgasse, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit. Firmen, die dies früher schaffen als ihre Konkurrenz, werden spürbare Wettbewerbsvorteile erringen.

Markus Lindermayr ist Analyst der CMW GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüber hinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere Kursschwankungen gekennzeichnet.