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31.01.2003 - 

US-Börsenaufsicht ermittelt

i2 Technologies muss Bilanzen erneut prüfen lassen

31.01.2003
MÜNCHEN (CW) - i2 Technologies, Softwareanbieter für das Supply-Chain-Management (SCM), muss seine Bilanzen für die Jahre 2000 und 2001 erneut prüfen. Die US-Börsenaufsicht ermittelt schon seit längerem gegen das Unternehmen. Für das vierte Quartal 2002 gibt i2 einen Verlust an, der geringer ausfällt als von Analysten erwartet.

Auslöser der Untersuchungen waren Angaben von zwei ehemaligen i2-Managern, die im November 2001 publik wurden. Ihren Äußerungen zufolge sind die Angaben zu Umsatz und Gewinn in den Bilanzjahren 2000 und 2001 nicht korrekt gewesen. Das Unternehmen teilte nun mit, die Ergebnisse für diese Abrechnungsperioden würden von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche erneut durchleuchtet.

Die ursprünglichen Testate hatte die heftig in die Kritik geratene Arthur Andersen LLP erteilt. Seit mehr als einem Jahr ermittelt die US-Börsenaufsicht gegen i2 wegen möglicher Bilanzfälschung.

Für das vierte Quartal 2002 gab das texanische Softwarehaus vorläufige Geschäftszahlen bekannt. Demnach lag der Nettoverlust bei 12,4 Millionen Dollar oder drei Cent pro Aktie. Finanzanalysten hatten laut Umfragen mit einem Minus von fünf Cent gerechnet. Den Angaben zufolge sind dabei Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 23 Millionen Dollar berücksichtigt. Der Umsatz lag bei 119,9 Millionen Dollar und damit ebenfalls über den Ewartungen von Analysten, die 110 Millionen Dollar prognostiziert hatten.

Ein Vergleich mit früheren Jahren sei erst nach der erneuten Prüfung der Bilanzen möglich, so das Unternehmen. (wh)