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10.08.2001 - 

Schwerpunkt der Codeentwicklung bald in Indien

i2 Technologies muss sparen

MÜNCHEN (CW) - Nach einem Nettoverlust von rund 860 Millionen Dollar für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres will i2 Technologies Inc. seine Entwicklerkapazität stärker in Richtung Indien verlagern. So hofft der im texanischen Dallas ansässige Supply-Chain-Management-Spezialist seine Kosten zu senken.

In Indien bekommt ein Softwareentwickler nur einen Bruchteil des Gehalts, das seine Kollegen in den USA erwarten. Auch Büroraum ist in Bombay oder Bangalore billiger als im Silicon Valley. Zudem stammen sowohl der Gründer und jetzige Chairman der i2 Technologies Inc., Sanjiv Sidhu, als auch sein Vice Chairman Romesh Wadhwani aus Indien. Aus diesen Gründen lässt i2 heute schon 40 bis 50 Prozent seines Softwarecodes auf dem asiatischen Subkontinent schreiben. Künftig will der frisch gebackene CEO Greg Brady auch die Portierungsaktivitäten dorthin auslagern.

Die Verschiebung des Entwicklungsschwerpunkts soll, so das Softwareunternehmen, ohne weitere Entlassungen vonstatten gehen. Gerade erst hat i2 seine Mitarbeiterzahl weltweit um zwölf Prozent verringert - als Teil eines "120-Tage-Plans", mit dem Brady auf die bei seiner Amtsübernahme bereits angespannte Finanzlage des Unternehmens reagiert hat.