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13.07.1979 - 

130 Transdata-Datenstationen für die Stadtsparkasse Duisburg:

IBM 3033 behandelt Siemens-Terminals als SNA-Geräte

DUlSBURG/MÜNCHEN (CW) - Zusammen mit der Stadtsparkasse in Duisburg realisiert die Siemens AG (München) derzeit ein Verbundsystem, das 130 Siemens- Datenstationen (Transdata 9770) mit einem IBM-Rechner 3033 verbindet, der bei der Sparkassen-Rechenzentrum Rheinland GmbH für die Duisburger arbeitet. Das Vorhaben wird von Siemens mit rund fünf Millionen Mark beziffert.

Für die komfortable und wirtschaftliche Abwicklung des Dialog-Schalterverkehrs - vor allem Sparverkehr, Kontokorrent, Darlehen und Sorten - setzen leistungsfähige Geldinstitute heute dezentrale Schalterterminals ein, über die alle Daten zu und von den zentralen Rechnern fließen. Beim Auf- und Ausbau ihrer Datennetze für diese Dialogverarbeitung sind die Anwender, so Siemens, an "intelligenten" Datenstationen interessiert, die auch zu schon vorhandenen Rechnern anderer Hersteller kompatibel sind. Bei dieser Art des Rechnerverbundes werde es immer wichtiger, daß in der Datenfernverarbeitung Produkte verschiedener Hersteller zusammenarbeiten können

Für den Verbund des bei der Sparkassen-Rechenzentrum Rheinland GmbH installierten zentralen EDV-Systems IBM 3033 mit den von der Stadtsparkasse Duisburg bestellten modularen Transdata-Schalterterminals entwickelte Siemens die Software-Schnittstelle "Transit-SNA". Über sie können sowohl SDLC-(Synchrones Data Link Control-) als auch HDLC-(High Level Data Link Control-)Nachrichten ausgetauscht werden.

Die Stadtsparkasse Duisburg hat ihre Schalterterminals aus den Bausteinen

Steuereinheit, Tastatur, Universaldrukker und Mini-Floppy-Disk zusammengestellt. In dieser Version ist jede Datenstation auch Off-Line betriebsfähig, zum Beispiel in den Funktionen Sparbuchdruck, Journalführung, Kassensummenbildung, Umsatzerfassung und Plausibilitätskontrollen. Die während der Offline-Phase bearbeiteten Geschäftsvorfälle werden auf der Mini-Floppy-Disk abgespeichert. Bei Wiederherstellung der Online-Verbindung können diese Umsätze automatisch an das zentrale System zur Verbuchung weitergegeben werden. Die fehleranfällige und zeitraubende manuelle Nacherfassung entfällt damit.