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02.05.1980

IBM 5120-Anwendungssoftware von OSP: Erster Europäischer Softwarehausverbund funktioniert

HANNOVER (je) - Die Auftragsbearbeitung und Finanzbuchhaltung, die IBM als

Anwendungssoftware für den Tischcomputer 5120 anbietet, sind Produkte der Essener OSP AG. Seit Anfang des Jahres agiert OSP im gesamten deutschsprachigen Raum; der österreichische Ableger ist die OSP GmbH in Wien, Schweizer Partner die Computer Service AG,Zürich.

Das Finanzbuchhaltungspaket für die 5120-Modelle gliedert sich in die drei

Programmteile Debitoren-, Kreditoren- und Sachbuchhaltung. Die Auftragsbearbeitung umfaßt auch Fakturierung und Lagerbuchhaltung. Die Programminformation, die IBM für das hannoversche Messepublikum bereithielt, enthielt den Hinweis: "Wir bitten Sie bei Fehlern, die auf diese Programme beziehungsweise die Dokumentation zurückzuführen sind,sich direkt dorthin (die OSP AG, Essen;d. Red.) zu wenden."

Die Ausdehnung auf die alpinen Anrainerstaaten begründet OSP-Chef Klaus Sabirowsky mit handfesten ökonomischen Argumenten: Das Programmangebot der Essener soll dort an die jeweiligen unterschiedlichen landestypischen Bedürfnisse adaptiert und somit der OSP Absatzmarkt erweitert werden. Zudem soll die Wiener Tochter softwaretechnologische Forschungs- und Entwicklungs- Projekte durchführen - und dabei das Lohnkostengefälle zwischen Deutschland und Österreich ertragssteigernd nutzen. Ziel der Entwicklungsarbeiten ist es erläutert Sabirowsky, eine Software-Projekttechnik zu erarbeiten, die es erlaubt, erwartet OSP, wird den Zeitpunkt, zu dem der wahre Umfang eines Software-Projektes erkennbar wird, entscheidend in Richtung Projektbeginn velagern und dadurch dauerhaft kostenmindernd, im Fall des Falles auch verlustmildernd wirken.

Horst E. Kliem, geschäftsführender Gesellschafter der Wiener OSP GmbH beurteilt die grenzüberschreitenden Marktaktivitäten so: "Wir sind der erste funktionierende europäische Softwarehaus-Verbund." Für kleinere Anbieter der Software-Zunft sehen Kliems Prognosen harte Zeiten kommen:"In drei Jahren sind zwei Drittel der Vier- bis Zehn-Mann-Betriebe weg vom Markt".Kleine Teams nämlich ,gibt Kliem als Hauptgrund an, überblicken die kompIexer werdenden Softwaresysteme von einem bestimmten Punkt an nicht mehr;und der beginnt für Kliem in Regel bei einer Anzahl von 80 bis 100 miteinander der verzahnten Programmen.