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21.06.1996

IBM Argentina unter Druck

MÜNCHEN (CW) - Nach übereinstimmenden Berichten der "Financial Times" und des "Handelsblatts" will die Banco de la Nacion Argentina (BNA) einen Vertrag mit der argentinischen IBM wegen des Verdachts der Korruption aufkündigen.

In dem 250 Millionen Dollar schweren Vertrag geht es um die Installation eines DV-Systems bei der Nationalbank. Bis zu 78 Millionen Dollar davon sollen als Schmiergelder geflossen sein. Bereits im April 1995 war der Korruptionsverdacht vor Gericht gebracht worden. Im Zuge der Ermittlungen wurde der gesamte Vorstand der BNA ausgetauscht, auch die IBM Argentina entließ einige der Verantwortlichen. Nun will die BNA aus dem Vertrag aussteigen. Die IBM will ihrerseits eine Schadenersatzklage gegen die Bank anstrengen. Möglicherweise wird durch die Affäre ein weiterer Vertrag mit der Steuerbehörde DGI gefährdet. Auch bei diesem Kontrakt über 445 Millionen Dollar soll Korruption im Spiel gewesen sein. Angeblich erwägen die Armonker nach den Vorwürfen und Ermittlungsverfahren, sich ganz aus Argentinien zurückzuziehen.