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05.03.1982 - 

Starke Verschiebungen innerhalb der einzelnen Produktbereiche, aber:

IBM auch 1986 weit vor dem Hauptfeld

WIESBADEN (CW) - Auch 1986 ist die IBM noch viermal so groß wie ihre beiden stärksten europäischen Rivalen ICL und Cii-HB/His - trotz ständig wachsenden Wettbewerbs. Den installierten Bestand wird IBM bis dahin um jährlich acht Prozent erhöhen. Diese Resultate erbrachte die Studie "IBM in Western Europe - Markets and Forecasts", herausgegeben von der COMPUTERWOCHE-Schwester IDC (International Data Corporation), Wiesbaden.

Der Studie zufolge wird es jedoch drastische Verschiebungen innerhalb und zwischen den einzelnen IBM-Produktbereichen geben. Das System /3 sowie die 360- und 370-Serie sieht IDC für 1986 bereits fast verschwunden, auch der installierte Bestand der 303X geht bis dahin zurück. Als Renner im IBM-Programm finden sich das System /38 sowie die Familie der 4300-Anlagen. Hier erwarten die Wiesbadener Marktforscher einen jährlichen Zuwachs um rund ein Drittel.

Der installierte IBM-Bestand an General Purpose Computern wird für Jahresende 1980 auf 19 700 geschätzt. Die jährliche Zuwachsrate betrug hier zwei Prozent (1978 bis 1980). Aufgrund des erwarteten Bestandswachstums von acht Prozent jährlich werden 1986 etwa 60 Prozent mehr IBM-Anlagen in Westeuropa als 1980 stehen.

Die Serie-1-Minis legen zufolge bis 1983 noch einmal 23 Prozent zu. IDC sagt dann jedoch für den Fall einen Einbruch voraus, daß das System nicht wesentlich erweitert wird oder IBM neue Modelle ankündigt. Der nach IDC-Definition Minicomputer der IBM nach zögerndem Start von verlangsamten Auslieferungen /34, einigen Produktverbesserungen im Jahre 1980 sowie einer Öffnung zum OEM-Markt.

Doch soll ohnehin das System /23 auf dem Sektor der Small Business Systeme IBM s Marktanteile absichern. Bis 1986 rechnet IDC mit rund 30 000 Installationen in Westeuropa Zum Jahresende 1980 schätzten die IDC-Marktforscher den europäischen IBM-Bestand im Small-Business-Bereich auf 13 250 Einheiten. 1986 sollen sie auf knapp 60 000 angewachsen sein.

Dies würde einer jährlichen Steigerungsrate von etwa 26 Prozent entsprechen. Der derzeitige Bestand gründet sich hauptsächlich auf die Systeme /32 und /34. Das System /32 führte IBM 1975 ein, produzierte es aber nur kurze Zeit. Das System /34 hingegen wurde erweitert und könnte in seinen Ausbaustufen leicht zu den General Purpose Computern zählen.

Die Studie der IDC analysiert ferner die europäischen IBM-Aktivitäten nach Serie (3,38, 360, 370, 30XX sowie 4300) und nach Ländern. In dem Bericht findet sich auch eine chronologische Auflistung der Prozessor-Ankündigungen und -erweiterungen von 1964 bis 1981. Schließlich geben die Analysten Prognosen über die IBM-Bereiche Minis, Small-Business-Systeme, Terminal- und Datenerfassungsprodukte, 8100 Drucker, Band- und Plattenlaufwerke sowie Umsätze in Westeuropa ab.

Informationen: IDC Deutschland GmbH, Martinstraße 14, 6200 Wiesbaden, Telefon: 0 61 21/37 70 86.