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04.02.1983 - 

Dem IBM-Großrechner von ferne winken?

IBM-Baby nun auch in Österreich

WIEN (eks) - Der IBM-Personal Computer wird nun auch in Österreich vertrieben. Zunächst im IBM-Shop in der Walfischgasse in Wien. Ein Netz von etwa zehn Händlern soll gegen Ende Februar geknüpft sein.

Ab März wird der IBM-PC auch in Österreich ausgeliefert. Für den Vertrieb wurde die IBM Produktvertriebsgesellschaft m. b. H. gegründet.

Der IBM-PC soll sowohl von IBM selbst als auch von unabhängigen Vertragshändlern vertrieben werden. Letztere müssen für Verkaufsberatung qualifiziert sein, Wartung anbieten können und über ein Verkaufslokal in "guter Lage" verfügen, Außerdem erwartet man von den Händlern die Erstellung von Anwendungssoftware. Derzeit ist neben einigen Programmiersprachen im wesentlichen Visicalc verfügbar. Die kleinste Konfiguration, die jedoch für professionellen Einsatz kaum nutzbar scheint, kostet etwa 67 000 Schilling. Eine vernünftige Ausbaustufe mit 2 Diskettendrives zu je 320 KB und 256 KB Hauptspeicher dürfte auf rund 120 000 Schilling kommen (beide Angaben ohne Compiler oder Anwendungssoftware). Bei dieser Konfiguration ist allerdings derzeit auch schon Endstation. Probleme werden die DV-Leiter mit dem PC kriegen. Zu der von Loesch erwähnten Dow-Jones-Datenbank mag der Zugriff mit der verfügbaren asynchronen Schnittstelle einfach sein. Zum CICS ums Eck wird's schwieriger. Der Drucker auf Epson- 100-Basis kostet zusätzlich 14 000 Schilling.

Informationen: IBM-Shop, Walfischgasse 8, 1010 Wien, Tel.: 52 15 43.