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14.01.1994

IBM baut AS/400 fuer Client-Server- Computing aus

MUENCHEN (CW) - IBMs AS/400 steht 1994 eine Generalueberholung ins Haus. Auf der Softwareseite soll, wie im September 1993 angekuendigt, der Sprung zum Client-Server-Computing gewagt werden, und bei der Hardware wird das Ueberwechseln auf die neue CPU Power- PC vorbereitet.

Die Verkaufszahlen von Big Blues Midrange-System haben nach dem Hoehepunkt von 1991 seit zwei Jahren eine ruecklaeufige Tendenz. David Andrews von der amerikanischen Consulting-Firma D.H.Andrews Group Inc. schaetzt, dass im abgelaufenen Jahr nur mehr 45 000 AS/400-Systeme abgesetzt werden konnten, waehrend es ein Jahr zuvor noch zirka 51 000 Stueck waren.

Allerdings konzediert er der installierten Basis von 260 000 Rechnern eine gesicherte Zukunft. Das amerikanische Fachblatt "Computerworld" zitiert Andrews mit der Aussage, dass es keine Anzeichen fuer ein Umsteigen der Benutzer auf andere Systeme gebe.

Fuer dieses Jahr erwartet man eine Reihe von Produkten fuer Client- Server-Computing. In diesem Zusammenhang wird auch das Betriebssystem OS/400 inklusive der integrierten Datenbank und der IBM-eigenen TCP/IP-Implementierung neu geschrieben. Ausserdem soll ein I/O-Prozessor auf 486-Basis integriert werden.

Allerdings werden die meisten dieser Projekte erst gegen Ende des Jahres ausgeliefert. Fuer den Umstieg auf die Power-PC-Architektur laesst sich die Gerstner-Company bis 1995 Zeit, jedoch will man erste Anwendungen noch in diesem Jahr zeigen.