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Drittschnellster Rechner der Welt


08.08.2003 - 

IBM baut Linux-Supercomputer

ARMONK (CW) - Für das japanische National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) soll IBM den schnellsten Linux-Supercomputer der Welt bauen.

Mit dem soeben erteilten Auftrag der Forschungsorganisation etabliert sich ein weiteres Linux-basierendes Cluster auf Basis preisgünstiger Prozessoren in der Spitzengruppe der schnellsten Computer der Welt. Denn IBM soll am AIST 1058 E-Server des neuen Typs 325 eng miteinander koppeln, die mit je zwei 32/64-Bit-"Opteron"-Prozessoren des Chipherstellers AMD arbeiten. Hinzu kommen Intel-Server mit 520 Itanium-2-CPUs.

Die angestrebte Rechenleistung soll durchschnittlich mehr als elf Billionen Fließkomma-Operationen pro Sekunde (Tflops) betragen. Damit wäre dieses Linux-Cluster der drittschnellste Supercomputer der Welt, nur noch überboten vom "Earth Simulator" von NEC in Yokohama mit seinen 35,8 Tflops und einem "Asci-Q"-System von Hewlett-Packard am Los Alamos National Laboratory (13,9 Tflops).

Die dem AIST damit eröffnete Rechnerleistung wird in der Realität noch deutlich höher sein. Das Linux-Cluster wird nämlich in einen Grid-Rechnerverbund der Forschungsorganisation integriert. Das Computersystem können Regierung, Unternehmen und Universitäten nutzen. Erstes Ziel soll die Suche nach neuen Materialien für elektrische Leitungen und Brennstoffzellen sein. Als Betriebssystem wird Suse Linux Enterprise Server 8 verwendet.

Einen noch leistungsfähigeren Rechner hat das US-Energieministerium bei IBM bestellt. Er soll es auf eine Leistung von 100 Tflops bringen. Dazu wird die Maschine mit mehr als 12000 Prozessoren des Typs Power 5 arbeiten, dessen Entwicklung Big Blue fast beendet hat. Erste Tests von Servern mit Prototypen dieser CPU in den IBM-Laboratorien in Poughkeepsie sollen eine viermal höhere Leistung als bei Rechnern mit den aktuellen Power-4-Prozessoren ergeben haben. (ls)