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30.11.2001 - 

Kommerzieller Einsatz

IBM baut neue Supercomputer

MÜNCHEN (CW) - Neue Superrechner aus dem Hause IBM sollen 15-mal schneller rechnen als die aktuellen Spitzenreiter. Auf der Basis des "Blue-Gene"-Projekts wollen die Armonker die Computer ab 2005 auch im kommerziellen Umfeld, zum Beispiel bei Finanzdienstleistern, etablieren. In den nächsten Jahren wird IBM 100 Millionen Dollar in sein Blue-Gene-Projekt investieren. Die Ingenieure peilen eine Leistung von zirka 200 Teraflops an, das wären 200 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Dieser Wert entspräche laut IBM dem aller heute weltweit aktiven Superrechner der Top-500-Liste zusammen. Außerdem werde der Computer nur etwa ein Fünfzehntel der bislang notwendigen Energie benötigen. Auch der Platzbedarf werde sich deutlich verringern.

Den Leistungsschub will IBM mit einer neuartigen Architektur bewerkstelligen. Während die in der Vergangenheit gebauten Superrechner oftmals dadurch ausgebremst wurden, dass es zu lange dauerte, Daten aus dem Speicher zu laden, soll Blue Gene/L mit Datenzellen arbeiten. Jede Zelle enthalte zwei Prozessoren, von denen einer für die Berechnungen, der andere für den Datenverkehr zuständig sei, erklären die Entwickler. Das beschleunige den Zugriff auf die Informationen. (ba)