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25.02.2000

IBM baut Supercomputer mit Kupfer-CPUs

SAN MATEO (IDG/CW) - Mit einem neuen Modell der Serie "RS/6000 SP" stellt IBM eigenen Angaben zufolge den ersten Supercomputer mit kupferbasierten Prozessoren vor. Der Rechner arbeitet mit Power-3-II-CPUs in 64-Bit-Technik, die mit 375 Megahertz getaktet sind. Der Hersteller positioniert die massiv-parallelen Systeme zwar in erster Linie für technisch-wissenschaftliche Anwendungen. Laut Rod Adkins, General Manager für Web-Server, ist jedoch auch ein Einsatz im kommerziellen Umfeld, etwa im Rahmen von Server-Konsolidierungen, denkbar. "Anwender können ein System wie die "S80" für die Datenbank verwenden, und eine RS/6000 SP als Applikations-Server", so der Manager.

Mit den Kupferprozessoren lassen sich laut IBM Systeme bauen, die in puncto Fließkomma-Rechenleistung (Specfp_rate95) vergleichbare Systeme von Sun ("Enterprise 10 000") oder SGI/Cray ("Origin 2000") um das Doppelte übertreffen. Der IT-Konzern hat die Kupfertechnik auf Prozessoren 1997 patentieren lassen und arbeitet bereits an einem Nachfolger der Power-III-Chips. Im Jahr 2001 sollen erste Rechner auf Basis der Power-IV-Technik auf den Markt kommen. IBM packt dabei zwei CPUs (Central Processing Units) auf ein Stück Silizium und bezeichnet den Power IV deshalb auch als Multiprozessor-CPU.